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Ausgabe 2 | August 2018
Liebe Bologna-Koordinatorinnen und –koordinatoren,

vielen Dank für Ihr positives Echo zu unserem Newsletter im neuen Design!
Wir nützen die Sommerpause zur Lektüre und machen Sie auf das Bologna Paris Communiqué 2018, aufschlussreiche Kommentare zu eben diesem und auf weitere Bologna-nahe Themen aufmerksam.
Zudem sind Sie herzlich zur Veranstaltung „Forschend lehren, lehrend forschen: Ansätze einer institutionellen Verschränkung“ der WU Wien und der Universität Wien am 6. September eingeladen.

Nehmen Sie zur Kenntnis, dass der Newsletter exklusiv an Sie ergeht – bitte tragen Sie dessen Inhalte hochschulintern an die damit befassten Organisationseinheiten weiter. Falls Sie Bologna-nahe (Praxis-)Fragen haben, können Sie diese gerne an uns richten. Auch leiten wir facheinschlägige Publikationshinweise und Veranstaltungsankündigungen weiter.

Aktuelles

Paris Bologna Communiqué 2018 verabschiedet
 
BM Heinz Faßmann nahm an der Verabschiedung des >>Paris Bologna Communiqués 2018 teil. Er hielt in seiner Rede bei der Konferenz fest, dass "die Hochschulen mit dem Bologna-Prozess beweisen, dass sie 'Europa' können": "Die Konferenz in Paris hat es geschafft, den Prozess wieder attraktiv zu machen. Diese Aufbruchsstimmung müssen wir im Rahmen des österreichischen EU-Vorsitzes aufgreifen und die Idee weitertragen."
>> Lesen Sie hier einen Pressebericht der Salzburger Nachrichten.
 
Umsetzungsbericht zum Europäischen Hochschulraum

Im Zuge des Bologna Paris Communiqués 2018 wurde ein >> Umsetzungsbericht für alle 48 Länder veröffentlicht. Österreich sticht vor allem bei folgenden Punkten positiv hervor: Es lässt als eines von 12 Ländern eine offene, wettbewerbsorientierte und grenzüberschreitende Qualitätssicherung durch die im European Quality Assurance Register (EQAR) gelisteten Qualitätssicherungsagenturen zu. Österreich hat bereits 2017 eine nationale Strategie zur Umsetzung der sozialen Dimension für einen integrativeren Zugang und eine breitere Teilhabe an Hochschulbildung veröffentlicht. In Österreich ist die europäische Benchmark von 20% für den Anteil der Absolvent/innen mit studienbezogenen Auslandsaufenthalten bis 2020 mit 22,35% bereits jetzt erreicht und gehört zu jenen Ländern, die bereits eine Hochschulmobilitätsstrategie erarbeitet haben. Verbesserungspotential wäre bei den Bereichen der Lernergebnisorientierung, dem Monitoring zum ECTS-System gegeben sowie bei der Einführung eines Anerkennungsprozedere für non-formale und informelle Kompetenzen zur Erreichung einer Studienzeitverkürzung – denn lediglich 22,3% der Studierenden absolvieren ihr Studium in der Regelzeit und die Studienabschlussquoten belaufen sich in Österreich auf unter 60%.

 

Wissenswertes

Universities’ Strategies and Approaches towards Diversity, Equity and Inclusion. Examples from across Europe
 

Die Publikation der EUA zeigt die Rolle der Hochschulen in einer Gesellschaft auf, die einerseits durch steigende Diversität und Migration, andererseits durch offenbare soziale Ungerechtigkeit und Wirtschaftskrise(n) gekennzeichnet ist.
>> hier geht’s zur Studie, zu Hintergrundinformationen hinsichtlich Konnex zwischen dem Thema und dem Bologna-Prozess sowie zu aufschlussreichen Interviews.
Foto: Ars Docendi (c) Martin Lusser
Viral on Facebook
 
Die Auszeichnung der Bologna-Koordinatorin der FH St. Pölten Katalin Szondy (Bildmitte) fand auf unserer Facebook-Seite BolognaServiceAustria großen Anklang.
Sie hat es 2018 auf die short list des "Ars Docendi" Staatspreises für exzellente Lehre geschafft. Katalin Szondy wurde gemeinsam mit Franz Fidler für das Projekt "Qualitätsgesichertes Recognition of Prior Learning im Bachelorstudiengang Smart Engineering of Production Technologies and Processes an der FH St. Pölten durch ECVET (European Credit System for Vocational Education and Training) Partnerschaften" ausgezeichnet.
>> Hier geht's zum Steckbrief aller Preisträger/innen
 

Publikation: Nationale Gelingensbedingungen der Europäischen Hochschulreform

Der Impetus zum Wandel für mehr Wertschätzung der Lehre, der synonym für „Bologna“ steht, ist in den Hochschulen (zumindest einiger) Mitgliedsstaaten angekommen und stößt jedoch vor Ort auf unterschiedliche, staatlich tradierte Gelingensbedingungen, die mal förderlich und mal hinderlich sind.
Es gehört zum unbestrittenen Verdienst dieser aktuellen und mit unter 200 Seiten knapp gehaltenen und konzise formulierten Monographie aus einem Guss, dass die Autorin Judith Marquand – ehemalige leitende Oxford-Volkswirtin mit Russland-Expertise im britischen Wirtschafts- und Finanzministerium und gegenwärtige Honorar-Professorin an der Cardiff University in Wales – dem Bologna-Prozess nicht nur in seinen weitverzweigten historischen und politischen Kontexten gerecht wird. Vielmehr bringt sie insbesondere auch die diversen nationalen Umsetzungslogiken anhand von kontrastierenden Fallstudien am Beispiel von drei der mittlerweile 48 Bologna-Mitglieder klar zum Vorschein. (Text: Dr. A. Zervakis, Projekt nexus der HRK)

>> hier geht’s zur Annotation 

Veranstaltungshinweis

Die beiden Bologna-Koordinator/innen Dr. Oliver Vettori (WU Wien) und Dr. Charlotte Zwiauer (Universität Wien) laden ein zu:
Forschend lehren, lehrend forschen: Ansätze einer institutionellen Verschränkung.

Diese Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 6. September 2018 von 13 Uhr – 18 Uhr im LC Clubraum, WU, Welthandelsplatz 1, Gebäude LC statt und versteht sich mitunter als follow-up zu unserem letzten Teil des „Dialogs hochschulischer Lehre: Forschungsorientierte Lehre und Forschendes Lernen“ vom 17. April 2018.

 

[…] “ Wir konnten mit Dr. Nicholas Grindle (University College London) und Prof. Dr. Harald Mieg (Humboldt Universität Berlin) nicht nur zwei hervorragende Vortragende aus dem Ausland gewinnen, sondern möchten im Rahmen eines stärker interaktiven Blocks auch unterschiedliche Facetten der Beziehung Lehre und Forschung eingehender diskutieren. Die Veranstaltung am 6. September soll dabei auch den Auftakt bilden, uns zukünftig hochschulübergreifend über relevante Themen in der Lehr- und Lernentwicklung auszutauschen und mit einander in Kontakt zu bleiben.“
Damit die Veranstalter sich entsprechend darauf vorbereiten können, bitten diese um eine unbürokratische Anmeldung per Doodle-Eintrag.
Für Fragen zum Detailprogramm und zum Event stehen die Kolleginnen von der Lehr- und Lernentwicklung unter lehrenundlernen@wu.ac.at gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit wie auch auf Ihr Feedback unter bologna@oead.at falls Sie eine Rubrik vermissen oder sonstige Wünsche an unseren Newsletter haben.

Beste Grüße,
die Bologna-Servicestelle
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Für den Inhalt verantwortlich: Bologna-Servicestelle | bologna@oead.at  | www.oead.at/bologna 






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