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Mini-Solar-News

Aktuelle Informationen und Hintergründe zu
Mini-Solar-Kraftwerken


KW 25 2020
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In dieser Ausgabe:

Anmeldung in Erding und Kulmbach möglich


Erneut können wir in dieser Woche einige Erfolge bei der Zusammenarbeit mit Netzbetreibern verkünden. Die Netzbetreiber sowohl der oberbayerischen Herzogstadt Erding als auch der Kreisstadt Kulmbach in Oberfranken ermöglichen nun die Anmeldung von Balkonkraftwerken über unseren kostenlosen Formularservice

Damit kommen nicht nur rund 30.000 Haushalte in den potenziellen Genuss der nutzerfreundlichsten Art, ein Stecker-Kraftwerk zur Anmeldung zu bringen, sondern es macht auch unsere ohnehin bereits gute Abdeckung in Bayern noch vollständiger.

Auch mit den Netzbetreibern weiterer bayerischer Kommunen stehen wir in Verhandlungen. Je mehr Nutzer aus Bayern wir dabei vorweisen können, desto stärker ist unsere Verhandlungsposition. Wenn du also aus Bayern stammst oder Bekannte in Bayern hast, die sich für erneuerbare Energien oder für das Sparen von Stromkosten interessieren, dann registriere dich bei uns oder empfiehl uns weiter!
 
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SOLMATE unter der Lupe


Wir haben die Entwicklung um "SOLMATE", das smarte Balkonkraftwerk mit Speicher, in den letzten Jahren immer wieder mit Artikeln begleitet. In dieser Woche kommt der wichtigste Beitrag zu dem innovativen Gerät allerdings von anderer Seite. 

Der Smart-Home-Blog Siio.de, auf dessen Erfahrungsberichte zum eigenen Mini-Solarkraftwerk auf dem Schuppendach und zum Test einiger Energiemessgeräte zur Leistungsmessung wir ebenfalls in früheren Ausgaben hingewiesen hatten, veröffentlichte am Montag einen umfangreichen Erfahrungsbericht eines SOLMATE-Nutzers.

Stephan Leschke, von dem der Bericht stammt, spart nicht mit zum Teil auch kritischen Details und schmückt seinen Text mit interessanten Bildern aus dem Innenleben des Geräts aus. Trotz zum Teil erheblicher Startschwierigkeiten bleibt sein Fazit: "Ein tolles System".

Mit Sicherheit kann man festhalten, dass das Gerät sehr gefragt ist. Die erste Fertigungsserie ist bereits ausverkauft und die zweite soll - wie die österreichische Plattform energie-bau.at ebenfalls in dieser Woche berichtet - dank einer Millionen-Investition eine noch breitere Schneise in den sich rapide entwickelnden Markt schlagen. Die Zeichen dafür stehen nicht schlecht.
 

Bundestag streicht 52GW-Deckel


Wie wir bereits vor wenigen Wochen angekündigt hatten, verabschiedet sich Deutschland gerade vom Förderstopp für Photovoltaikanlagen bis 750kW. Selbiger wäre nämlich nach bisher gültiger Gesetzeslage eingetreten, sobald eine gesamte installierte Leistung von 52GW in Deutschland am Netz ist, was bereits in diesem Jahr der Fall gewesen wäre. Dieser "52GW-Deckel" bedrohte seit längerer Zeit den notwendigen Ausbau der solaren Energieerzeugung und wurde zuletzt vom Wirtschaftsministerium unter Peter Altmaier als Druckmittel zur Durchsetzung von kohlefreundlichen Abstandsregeln für Windräder missbraucht.

Nachdem hierzu nach zähem Ringen mit dem Koalitionspartner SPD bereits im Mai auf politischer Ebene eine entsprechende Einigung erzielt werden konnte, hat sich nun in dieser Woche auch der Deutsche Bundestag hinter die Abschaffung dieser Regelung gestellt. Im Rahmen des neuen Gebäudeenergiegesetzes, welches u.a. Obergrenzen für den möglichen Energiebedarf von Neubauten festlegt, wurde der Wegfall des Förderdeckels auf Antrag der Bündnisgrünen einfach mit entschieden.

Während die AFD in diesem Zusammenhang in gewohnter Rhetorik von der "Vernichtung der Energiesicherheit" sprach, blieb das Thema aber auch bei den Koalitionsparteien nicht ohne Kontroverse. Während Timon Gremmels (SPD) von einem "guten Tag für Deutschland" sprach, machte Jens Köppen (CDU/CSU) deutlich, dass ihm eine echte Förderung der dezentralen Erzeugung über Marktanreizprogramme und die Förderung des Eigenverbrauchs lieber gewesen wären. Genauere Ausführungen aber blieb er schuldig. Immerhin enthielt er sich folgerichtig als einziger Unionsabgeordneter bei der Abstimmung. Ansonsten stimmten die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU und Linke gemeinschaftlich für die Abschaffung, lediglich AfD und FDP stimmten dagegen.

Als "Ironie der Geschichte" bezeichnete Gremmels in seiner Rede den Umstand, dass die Abschaffung der Obergrenze für die Solarforderung gerade am 18. Juni, dem 62. Geburtstag von Wirtschaftsminister Peter Altmaier, wieder abgeschafft wurde. Selbige wurde nämlich 2012 - zeitgleich mit einer ganzen Reihe an gravierenden Einschnitten in den EEG-Förderrichtlinien, welche das damals einsetzende Massensterben der deutschen Solarindustrie maßgeblich mit zu verantworten hatten - unter Zustimmung ausgerechnet des damaligen Umweltministers Peter Altmaier eingeführt. Dieser Zufall "tut uns aber auch nicht leid", fügte Gremmels süffisant hinzu. 

(Transkripte, Abstimmungsergebnisse und weitere Dokumentationen finden sich im stenografischen Bericht ab S. 20750/20751)
 

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