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Mini-Solar-News

Aktuelle Informationen und Hintergründe zu
Mini-Solar-Kraftwerken


KW 26 2020
zur Web-Version
 
In dieser Ausgabe:

Exklusive Vorschau auf das MINI-SOLAR-RANKING 2020


Wie die Leser dieses Newsletters wissen, entwickelt sich der Markt für Balkonkraftwerke in den letzten Monaten rasant. Die etablierten Anbieter zeigen bei der Ansprache dieses Marktes eine enorme Kreativität und großen Gestaltungswillen. Aber auch eine wachsende Anzahl neuer Marktteilnehmer scheut sich nicht davor, beim Wettbewerb um die Millionen von potenziellen Käufern in den Ring zu steigen. Auch hier ist eine Vielzahl zum Teil sehr innovativer Ansätze zu beobachten. Niemand kann genau vorhersagen, wie sich die regulativen und technischen Rahmenbedingungen genau entwickeln, daher muss man vor jedem Unternehmer den Hut ziehen, der nicht nur Geld sondern auch Herzblut in diesen noch jungen Markt investiert.

Zum Glück mangelt es offensichtlich nicht an Mut, denn die Anzahl an Angeboten hat sich seit letztem Jahr mehr als verdoppelt. Interessenten fällt es zum Teil schwer, sich in dieser Vielfalt zu orientieren und das richtige Kraftwerk für den eigenen Bedarf zu finden. Wir stellen hierzu in unserem Blog mehrere Artikel zur Verfügung, welche klare Kriterien für die Auswahl an die Hand geben. Darüber hinaus veröffentlichen wir jedes Frühjahr mit dem Mini-Solar-Ranking den umfassendsten Marktvergleich für Balkonkraftwerke in Deutschland. 

Aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Aufwände, der gestiegenen Nachfrage unserer Dienstleistungen aber auch durch den starken Zuwachs an Angeboten hat sich die Fertigstellung des Rankings in diesem Jahr allerdings um einige Wochen verzögert. Nun allerdings können wir Erfolg vermelden: Nach umfangreicher Recherche und Vorbereitung konnten wir die Arbeiten am mit 200 verglichenen Angeboten aktuell größten Marktvergleich für Mini-Solarkraftwerke in dieser Woche abschließen!

Die offizielle Veröffentlichung erfolgt in etwa zwei Wochen, aber unsere registrierten Nutzer erhalten bereits ab heute Zugang zu einer exklusiven Vorschau-Version. Zugegeben, wir handeln damit nicht ganz uneigennützig. Bei einer derart umfangreichen Aufgabe ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich der ein oder andere Fehler einschleicht. Sollte dir also während der Benutzung des Rankings etwas auffallen - ein nicht funktionierender Link, eine fehlerhafte Angabe, ein nicht dargestelltes Bild - dann wäre es großartig, wenn du uns eine Nachricht mit dem Betreff "Ranking" über unser Kontaktformular zuschicken könntest. So kannst du selbst einen Beitrag dazu leisten, Interessenten die Auswahl zu erleichtern und das Balkonkraftwerk auf seinem Weg zu einem relevanten Teil der Energielandschaft in Deutschland voranzubringen.

Aber nun erst einmal viel Spaß mit dem MINI-SOLAR-RANKING 2020 von MachDeinenStrom.de!
 
ZUM MINI-SOLAR-RANKING 2020 (Vorschau-Version)

Balkonsolar im Sat1 Frühstücksfernsehen


Gerade vor vier Wochen hatten wir hier im Newsletter den hervorragenden Beitrag zum Balkonkraftwerk im Südwest-Rundfunk als Musterbeispiel für saubere und faire Berichterstattung hervorgehoben. In dieser Woche hat sich nun Sat1 im Rahmen seines Frühstücksprogramms ebenfalls an einem Feature zu diesem Thema versucht. Leider fiel selbiges nicht nur wesentlich kürzer aus als sein Pendant, es war leider auch inhaltlich wesentlich weniger ergiebig und teilweise gar irreführend.

Während im SWR eine Vielzahl an Akteuren befragt wurde, kommt bei SAT1 als einziger "Experte" der "SAT1-Spardetektiv" Daniel Engelbarts zu Wort. Dieser macht schon gleich zu beginn im Beitrag die fragwürdige Aussage dass pro Solarmodul 120-130 Euro Ersparnis pro Jahr möglich wären. Um dies zu ermöglichen, müsste beim aktuellen Strompreis von etwa 30 Cent/kWh ein einzelnes Modul 433 kWh pro Jahr erwirtschaften. Beim gewöhnlichen jährlichen Durchschnittsertrag von 1kWh/Wp müsste es daher 433 Wp Leistung mitbringen. Die aktuell leistungsstärksten Module in Balkonkraftwerken haben aber maximal 370 Wp, immerhin 15% weniger. Zudem meint er, wenn man dann 2-3 Module verwende, käme man bei einem 4-Personen-Haushalt auf 10% des eigenen Verbrauchs. Ein solcher Haushalt hätte dann aber einen Jahresstromverbrauch von 8.660-12.900 kWh, bei realistischer Eigenverbrauchsquote sogar über 14.000 kWh. Zum Vergleich: laut statistischem Bundesamt verbraucht der Durchschnittshaushalt dieser Kategorie im Schnitt nicht einmal 5.000 kWh im Jahr. 

Dass Engelbarts bei diesen Fehleischätzungen als Grundlage dann auch eine unrealistische Amortisierungsdauer von nur 3 Jahren errechnet, ist nur folgerichtig. Realistischer sind 4-6 Jahre, wie wir an anderer Stelle nachgewiesen haben. Auch wenn es insgesamt eine gute Sache ist, dass auch über solche Beiträge eine breitere Bevölkerungsschicht auf das Thema aufmerksam gemacht wird, so werden hier zugleich unrealistische Erwartungen an die Technologie geweckt. Das Nachsehen hat am Ende der Verbraucher. Wenn du den Beitrag also teilen möchtest, dann warne den Empfänger bitte diesbezüglich vor.
 
ZUM BEITRAG (ab Minute 5:45)

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Sommerpause


Lieber Leser,

nach dem herausfordernden ersten Halbjahr 2020 hat sich unser Team eine kleine Auszeit redlich verdient. Daher arbeiten wir in dieser und der nächsten Woche in reduzierter Besetzung. Auch der bisher jeden Freitag stattfindende Praxis-Talk wird daher vorerst eingestellt. Sobald dieser oder vergleichbare Veranstaltungen wieder aufgenommen werden, geben wir wie gewohnt im Newsletter und auf unseren Social Media-Kanälen Bescheid.

Unseren Newsletter erhältst du natürlich dennoch weiterhin wie gewohnt jeden Montag und auch deine Nachrichten an uns werden weiterhin in gewohnter Qualität beantwortet. Bitte sieh es uns aber nach, wenn unsere Antwort ggf. ein paar Tage auf sich warten lässt. Ab dem 13. Juli sind wir wieder mit in gewohnter Besetzung für dich da und werfen uns wieder erholt und voller Energie für das Balkonkraftwerk in die Bresche. Bis dahin wünschen wir dir ein paar wunderbare Sommertage!

Dein Team von MachDeinenStrom.de
 

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