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Liebe Leserinnen, 

Liebe Leser, 

der kürzeste Monat des Jahres, Februar, neigt sich dem Ende zu. Traditionsgemäß ist diese Jahreszeit vom bunten Faschingstreiben geprägt. Doch dieses Jahr steht er unter den Eindrücken der Corona-Pandemie sowie der nationalen Impfstrategie. 

Es gibt jedoch Lichtblicke: Die Öffnungen von Schulen und Kitas. Zudem folgt in Bayern in wenigen Tagen eine weitere schrittweise Öffnung von Betrieben.  

Gegen Ende des Monats dürfen wir uns über frühlingshafte Temperaturen freuen. Wir alle genießen die lang ersehente Wärme der Sonnenstrahlen. Für mich ganz klare Vorbote für freudigere Zeiten! 

Im Folgenden lesen Sie, was mich diesen vergangenen Monat bewegt hat. 

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den März. 

Ihr Michael Kießling, MdB

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#Politik_trifft handel.handwerk.unternehmen
Um gezielt mit unseren Unternehmern, Mittelständlern und von der Krise Betroffenen in direkten Kontakt zu treten habe ich zu einer virtuellen Veranstaltung zum Thema: „Wirtschaftshilfen: Stark durch die Krise?“ eingeladen. Mit meinem Kollegen Sebastian Brehm, MdB, haben wir mit den Betroffenen über die Herausforderungen gesprochen, die die Pandemie bedingten Eingriffe nach sich ziehen. Als Finanzpolitiker und vor allem auch als erfahrener Steuerberater stand Herr Brehm dem Publikum mit seiner Expertise Rede und Antwort – insbesondere zu der Ausgestaltung der Wirtschaftshilfen.

Dieser konstruktive Austausch, zwischen der Praxis und der Politik, ist von großem Wert. Nur gemeinsam können wir treffgenaue Fördermaßnahmen auf den Weg bringen. Daher habe ich mich mit verschiedenen Kritikpunkten aus der Wirtschaft, u.a. Unternehmerlohn, Erbschaftssteuerrecht, Verzögerung der Auszahlungen der Wirtschaftshilfen, direkt an unseren Finanzminister Olaf Scholz gewandt. Dieser war vergangenen Montag zu Gast in der Sitzung der CSU im Bundestag. Darüber hinaus setzen wir uns als CSU für die Einführung eines Härtefonds ein - denn nicht alle Unternehmen fallen unter die Förderbedingungen der Wirtschaftshilfen und brauchen finanzielle Untertsützung. 
Überbrückungshilfe III 

Wir haben die Überbrückungshilfe erneut verlängert und deutlich vereinfacht. Das stete Werben von uns Abgeordneten hat also Wirkung gezeigt. Am 15. Februar wurde mit den ersten Abschlagszahlungen begonnen.  Antragsstellerinnen und Antragsteller haben die Möglichkeit bis zu 90 Prozent ihres Einkommens aus dem Jahr 2019 monatlich zu erhalten. Liquidität schafft Sicherheit – dafür sorgen wir. Mehr Informationen dazu hier

 

Wussten Sie, dass der Freistaat Bayern deutschlandweit Spitzenreiter bei den Auszahlungen der Corona-Wirtschaftshilfen ist? Bisher wurden in keinem anderen Bundesland in so kurzer Zeit so viele Anträge bewilligt und Auszahlungen veranlasst: Fast 85 Prozent der eingegangenen Anträge auf Novemberhilfe und 60 Prozent der Anträge auf Dezemberhilfe sind bereits final bewilligt. Insgesamt konnten bereits über 1,2 Milliarden Euro ausbezahlt werden.

GEIG - Kräftiger Schub für Elektroauto-Ladepunkte in Gebäuden

Die Förderung der Elektromobilität geht nur einher mit der entsprechenden Infrastruktur. Wer ein Elektrofahrzeug hat möchte die Batterie seines Fahrzeugs schließlich bequem zu Hause oder während dem Einkaufen laden. Daher haben wir mit dem GEIG (Gebäudeelektromobilitätsinfrastrukturgesetz), dem Ausbau der Leitungs- und Ladeinfrastruktur den notwendigen Schub verliehen. Gleichzeitig haben wir als Unionsfraktion darauf geachtet, Gebäudeeigentümer und den Handel nicht mit unverhältnismäßigen Kosten zu belasten. Das Gesetz ist hierfür ein guter Kompromiss. 

Der wesentliche Regelungsinhalt: 

  • Neubau von Wohngebäuden > 5 Stellplätze = Jeder Stellplatz muss mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet sein. 
  • Neubau von Nichtwohngebäuden > 6 Stellplätze = Jeder dritte Stellplatz muss mit Schutzrohren für Elektrokabel auszustatten sein. Zusätzlich ist in Nichtwohngebäuden mindestens ein Ladepunkt zu errichten. 
  • Größere Renovierung von Wohngebäuden > 10 Stellplätze = Jeder Stellplatz muss mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet sein. 
  • Größere Renovierung von Nichtwohngebäuden > 10 Stellplätze = Jeder fünfte Stellplatz muss mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet sein. Zusätzlich ist in Nichtwohngebäuden mindestens ein Ladepunkt zu errichten.
Politischer Aschermittwoch am 17. Februar 

Die Veranstaltung des Politischen Aschermittwochs hat in Deutschland und vor allem in Bayern eine lange Tradition. Sie lebt vom Publikum. So auch dieses Jahr – nur eben etwas anders! In Passau und von zuhause aus haben Hunderte am virtuellen Schlagabtausch teilgenommen. Unser Ministerpräsident Dr. Markus Söder, unser Generalsekretär Markus Blume, MdL, Ministerpräsident Armin Laschet, Vorsitzender der CDU sowie meine Kollegin Staatsministerin Dorothee Bär und viele Weitere waren live versammelt und durch #dahoAM miteinander verbunden. 

Im Anschluss habe ich in unserem CSU-Ortsverband Reichling zum traditionellen Politischen Aschermittwoch geladen. Unser Ehrengast Staatsminister Dr. Florian Herrmann sprach über die aktuellen Corona-Maßnahmen und bat um Verständnis für die Regelungen. In der anschließenden Diskussionsrunde mit 70 Gästen standen unsere Mandatsträger zum Austausch zur Verfügung.

Das traditionelle Schlusswort durch unseren ehemalige Staatsminister Herrn Dr. Thomas Goppel rundete den gelungenen Abend ab.

Besuch bei Scherdi Gartencenter in Hofstetten

Seit Herbst bereiten sich die Gartenbaubetriebe auf die Frühlingssaison vor: Zahlreiche Frühlingsblumen stehen in den Startlöchern für den Verkauf. Aufgrund der Pandemielage können Gärtnereien und Blumenfachgeschäfte jedoch nicht regulär öffnen. Daher habe ich gemeinsam mit meinem Landtagskollegen Alex Dorow das Gespräch mit dem Mitglied des „Bundesvorstands der Einzelhandelsgärtner“ Kurt Scherdi gesucht. Neben einer Führung durch seine eigene Gärtnerei (im Übrigen eine wahre Institution in meinem Wahlkreis) verdeutlichte er uns die prekäre Situation. Zwar setze der Einzelhandel während des Lockdowns vermehrt auf Online-Bestellungen oder Call & Collect – beides sei aber natürlich keine Dauerlösung. Daher freue ich mich, dass ab 1. März Gartenbau- und Baumärkte wieder öffnen dürfen. Passend zum nahenden Frühling.

Besuch des Impfzentrums Landsberg am Lech 

Auf Einladung von Landrat Thomas Eichinger (Landkreis Landsberg am Lech) besuchte ich zusammen mit meinem Landtagsabgeordneten Alex Dorow das örtliche Impfzentrum des Landkreises Landsbergs auf dem Gelände des ehemaligen Militärflughafens in Penzing. Vor Ort durften wir uns ein Bild von der professionellen Organisation und den Abläufen machen. Mich persönlich hat die Arbeit der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johanniter Unfall-Hilfe Bayern sowie des Landratsamtes Landsberg stark beeindruckt -  eine bemerkenswerte Leistung und ein enormer Kraftakt in nur sehr kurzer Zeit diese Strukturen zu schaffen. Ein herzliches Dankeschön für diesen großartigen Einsatz!

Bilanz der Wohnraumoffensive

Die Wohnungspolitik steht vor großen Herausforderungen. Erforderlich sind Rahmenbedingungen für gutes und bezahlbares Wohnen, die auch das energieeffiziente und das altersgerechte Wohnen und Bauen voranbringen. Daher wurde mit der gemeinsamen Wohnraumoffensive von Bund, Ländern und Kommunen ein einmaliges Maßnahmenpaket geschnürt.

Bei der bisherigen Umsetzung der Wohnraumoffensive können wir eine erfolgreiche Bilanz ziehen: 

  • Baukindergeld: Mit dem Baukindergeld werden Familien für den erstmaligen Erwerb von Wohneigentum unterstützt. Der jährliche Zuschuss wird in Höhe von 1.200 Euro pro Kind unter 18 Jahren für maximal 10 Jahre ausgezahlt. 
  • Stärkung von sozialem Wohnungsbau: In den Jahren 2020 bis 2024 sind Programmmittel in Höhe von jeweils 1 Mrd. Euro pro Jahr für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen.
  • Städtebauförderung: Die Städtebauförderung wird auf Rekordniveau von 790 Mio. Euro (Bund) fortgeführt. Die Programmstruktur wurde ab 2020 vereinfacht und der Fokus auf die Förderung von Stadt- und Ortskernen sowie der erleichterten interkommunalen Zusammenarbeit gelegt.
  • Energieeffizienz und Klimaschutz im Gebäudesektor: Der Bund wird eine langfristige Energieeffizienzstrategie erarbeiten sowie den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz weiterentwickeln.
Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier. 
Planungssicherstellungsgesetz - meine Rede im Plenum, 25.02.2021

Das Planungssicherstellungsgesetz, kurz PlanSiG, besagt, dass Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie besondere Entscheidungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung auch unter den erschwerten Bedingungen während der Covid-19-Pandemie ordnungsgemäß durchgeführt werden können, auch ohne physische Anwesenheit. Konkret ermöglichen wir damit: 

  • handlungs- und arbeitsfähige Verwaltungen,
  • die Digitalisierung der Genehmigungsverfahren,
  • die Bekanntmachung von Verfahrensunterlagen über digitale Plattformen, verbunden mit der Möglichkeit des Widerspruchs, um private als auch betriebliche Interessen zu wahren, sowie
  • die Einführung von Online-Konsultationen anstatt physischer Anwesenheit bei Erörterungsterminen und Antragskonferenzen.
Dadurch schaffen wir Alternativen zu den weiterhin bestehenden analogen Prozessen und gleichzeitig mehr Akzeptanz für neue Wege mit der Digitalisierung.

Hier finden Sie meine ganze Rede noch einmal zum nachschauen in der Mediathek. 

#Kiessling_OnAir Jung. Dynamisch. Konservativ?

Bei meiner nächsten Ausgabe von #Kiessling_OnAir habe ich meinen Kollegen Philipp Amthor, MdB zum Thema "Jung. Dynamisch. Konservativ?" zu Gast.
Hiermit möchte ich Sie herzlich dazu einladen gemeinsam mit uns am Mittwoch, den 3. März, um 19:00 Uhr zu diskutieren. Hier geht es zur Anmeldung. 
 

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Michael Kießling, MdB · Platz der Republik 1 · Berlin 11011 · Germany

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