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Weddingweiser-Newsletter vom 2.12.2021
 

Hallo Wedding,


in diesen Tagen feiert unser sympathisches kleines Kiezprojekt zehnjährigen Geburtstag. Was als privater Blog aus dem westlichen Wedding begann, wurde schnell das Online-Magazin für die beiden Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen, die früher einmal einen eigenen Bezirk bildeten. Schon seit 2011 begleiten wir also die Entwicklungen dieses Stadtteils, in dem die Mitwirkenden auch selbst wohnen oder arbeiten. Es ist jetzt nicht die Zeit für große Feiern, aber was wir leisten können, sind Rückblicke auf gute, alte Texte und auf Ereignisse, die uns im Wedding geprägt haben. Wir machen das in Form eines Adventskalenders auf unserer Facebookseite und auf unserem Twitter-Profil. Also, freut euch auf die nächsten Wochen und ein kleines Happy Birthday für uns:

„Heute kann es regnen, stürmen oder schnei’n,
das Auto in der Rehberge verrostet ganz allein…“

Aber mal im Ernst: Es steht schließlich kein Pferd auf dem Flur, sondern ein Auto im Park. Ein Schrottauto genauer gesagt. Und das mitten im Volkspark Rehberge, direkt entsorgt von der nahegelegenen Transvaalstraße. Da es in Berlin ein zuständiges Bezirksamt gibt (Lichtenberg), das für die Entsorgung zuständig ist, dauert es und dauert es und.... ja, wie lange dauert es bis ein Auto komplett verrostet ist? Vielleicht wird es bis dahin Kultstatus haben und als Denkmal in die Geschichte eingehen.

Wir warten mal ab und lassen uns unsere Spaziergänge davon nicht vermiesen. Wir haben dazu getwittert und siehe da: Am 30.11. wurde ein blauer Aufkleber angebracht, der zur unverzüglichen Entsorgung auffordert.


Apropos. Unsere Leserin Stephanie schrieb uns besorgt an, weil ihr am Wildschweingehege etwas aufgefallen ist:
"Seit längerer Zeit schon ist zu beobachten, dass eines der Wildschweine von den anderen Schweinen gejagt wird. Es wird immer wieder durch das Gehege gehetzt. Dann steht es am Zaun und sucht die Nähe der Menschen und quiekt. Man hat den Eindruck, es geht diesem Schwein nicht gut."

Auf unsere Nachfrage beim Bezirksamt erhielten wir vom Referenten der Stadträtin Dr. Almut Neumann folgende Antwort:
"Die Wildscheine erhalten wir vom Forstamt Tegel. Kürzlich wurde uns ein Jungtier aus Handaufzucht übergeben. Es ist sehr an Menschen gewöhnt und hat seinen Platz in der Gemeinschaft noch nicht gefunden.

Sorgen müssen Sie sich aber nicht machen. Es ist im Gehege gut aufgehoben. Das Straßen- und Grünflächenamt hat das Tier gerne aufgenommen, denn der Förster hätte es ansonsten wegen der unnatürlichen Zutraulichkeit zu Menschen erlegen müssen."
Na dann: da hat das Wildschwein aber Schwein gehabt!
 

Der erste Advent ist vorbei und schon beginnen viele vorweihnachtliche Veranstaltungen. In unserem Kalender findet ihr schon eine Anzahl von Events. Auch wenn angesichts der dramatischen Corona-Lage niemandem zum Feiern zumute ist, hier eine kleine Auswahl:
- Weddingmarkt am 5. Dezember auf dem Leopoldplatz (mit Maskenpflicht)
- Silent Green Wintermarkt am 4. und 5. Dezember
- Kunst im Karton in den Gerichtshöfen am 6. und 7. Dezember
 
Sollte der Lockdown doch noch auf uns zukommen, hat das immerhin was Gutes: Es bleibt mehr Geld für Geschenke übrig. Das ist kein großer Trost für solch trübe Aussichten, aber diese Weddingerin bringt vielleicht etwas Licht ins Dunkel. Maike Schütte kreiert Feentüren, die die guten Naturgeister ins Haus einladen sollen. Was sie dazu inspiriert hat, steht hier.

Und aus dem Sprengelkiez gibt es wunderbare handgemachte Notizbücher von Hand + Wort.

Wenn ihr auch zur guten Fee werden wollt, schaut doch mal in der Spielwarenabteilung vom Karstadt vorbei. Eine Leserin weist darauf hin, dass dort ein Weihnachtsbaum mit Wünschen von Kindern steht, deren Eltern nicht ganz so viel finanziellen Spielraum haben und von einer gemeinnützigen Einrichtung unterstützt werden. "Ich finde die Aktion klasse und habe auch einen kleinen Wunsch erfüllen können", schreibt Melanie aus dem Soldiner Kiez. "Es ist ja auch eine Win-win-Situation, etwas mehr Umsatz für unseren geliebten Karstadt im Wedding und glückliche Kinderaugen zu Weihnachten."
 

Dem Himmelbeet wurde nach jahrelangem Hin und Her auch ein Wunsch erfüllt: Ein neues Grundstück. Nun ist das Himmelbeet vom Eckgrundstück Schulstraße/Ruheplatzstraße schon fast verschwunden. Aber das neue Gelände an der Grenz-/Gerichtstraße steht noch nicht zur Verfügung.

Das Team schreibt: "Während wir auf der einen Baustelle in der Ruheplatzstraße allmählich vorankommen und die Fläche dank der unglaublichen Unterstützung aus der Nachbarschaft nach und nach geräumt wird, können wir die zweite Baustelle (...) noch nicht in Angriff nehmen: Für die ersten vorbereitenden Baumaßnahmen müssen Ausnahmegenehmigungen und Bauanträge genehmigt werden.. (...) Stadtrat Ephraim Gothe hat die Verwaltung und das himmelbeet zu einem Online-Gespräch eingeladen, um über die nächsten Schritte zu reden. Wir bedanken uns für den konstruktiven Austausch und freuen uns, dass unser Anliegen in dem Bezirk und bei der Verwaltung auf offene Ohren stößt. Zwar können wir noch keine Nutzungsgenehmigung vorweisen, doch ist das mulmige Gefühl einer vagen Hoffnung gewichen." Bleibt nur die Frage, ob Fördergelder des Senats für 2021 verfallen, weil sie nicht ins nächste Jahr mitgenommen werden dürfen.

Das Himmelbeet zieht also weiter. Im Kiez wird diese grüne Oase fehlen. Doch scheinbar gibt es Hoffnung, denn die Regierungsbildung nimmt auch im Bezirk ihren Lauf und was vereinbart wurde, klingt immerhin ein bisschen grün. Dem Vernehmen nach haben die Grünen und die SPD eine Zählgemeinschaft gebildet und wesentliche Punkte in einer Vereinbarung festgehalten. Unter anderem ist geplant, dass bis 2026 mindestens 25 Prozent der Parkplatzflächen entsiegelt, mit Bäumen bepflanzt oder für nachbarschaftliche Nutzungen zur Verfügung gestellt werden sollen. Details können unter anderem online bei der Berliner Morgenpost nachgelesen werden.
 

Sie ist direkt gewählte Abgeordnete für den Wedding: Am Freitag hält die frisch gewählte Grünen-Abgeordnete Hanna Steinmüller von 16:00 - 18:00 ihre erste digitale Bürger*innensprechstunde ab. Anmelden kann man sich bis heute Abend unter hanna.steinmueller.WK@bundestag.de.
 


 
Steigende Einsatzzahlen und eine angespannte Personalsituation erschweren derzeit eine zusätzliche Qualifizierung der Auszubildenden auf den Feuerwachen. Jetzt gibt es auch im Wedding eine Lehrfeuerwache (LFW).
Wo liegt der Unterschied zur „normalen“ Feuerwache? Die LFW wurde für die Auszubildenden geschaffen und stellt die praktische Wissensvermittlung in Einsätzen und Übungen in den Fokus. Der tägliche Dienst gliedert sich in Übungen, Sport und Einsätze.
Doch  der  Unterschied  zu  einer  normalen Wache  ist:  Auf dem Fahrzeug sitzen abgesehen von der Staffelführung nur Auszubildende.

Nach den Wahlen bildet sich auch im Bezirk eine neue Regierung. Dem Vernehmen nach haben im Bezirk die Grünen und die SPD eine Zählgemeinschaft gebildet. In der Vereinbarung sind auch wesentliche inhaltliche Punkte für die nächsten fünf Jahre festgehalten worden. Vereinbart wurde unter anderem, dass bis 2026 mindesten 25 Prozent der Parkplatzflächen entsiegelt, mit Bäumen bepflanzt oder für nachbarschaftliche Nutzungen zur Verfügung gestellt werden sollen. Details können unter anderem online bei der Berliner Morgenpost nachgelesen werden.Nach den Wahlen bildet sich auch im Bezirk eine neue Regierung. Dem Vernehmen nach haben im Bezirk die Grünen und die SPD eine Zählgemeinschaft gebildet. In der Vereinbarung sind auch wesentliche inhaltliche Punkte für die nächsten fünf Jahre festgehalten worden. Vereinbart wurde unter anderem, dass bis 2026 mindesten 25 Prozent der Parkplatzflächen entsiegelt, mit Bäumen bepflanzt oder für nachbarschaftliche Nutzungen zur Verfügung gestellt werden sollen. Details können unter anderem online bei der Berliner Morgenpost nachgelesen werden.
Bald berichten wir euch, wie es in der ersten Zeit im Monella lief (Spoiler: Es lief nicht alles rund, aber demnächst mehr....). Donnerstag bietet die Pizzeria immer Akustikkonzerte und Freitag ist Aperitivo-Zeit mit Pizza und Drinks für 12 Euro (17-19 Uhr).
 
Der neue Koalitionsvertrag für das Land Berlin steht. Danach sollen auch die Planungen beginnen für eine Straßenbahn, die den M27 auf der Wollankstraße und der Prinzenallee (nicht Prinzenstraße, wie es alle Medien falsch wiedergegeben haben) ersetzt. Klingt vernünftig, aber eine Straßenbahn, die dann im Stau steht, kann es auch nicht sein. Wenn, dann müsste die Tram einen eigenen Gleiskörper bekommen. Und dann wird es für Autos und LKWs definitiv weniger Platz geben - müssen!

Und wo wir schon beim Thema Verkehr sind: Die Kosten für Anwohnerparkausweise sollen von jetzt 10 auf bis zu 120 Euro im Jahr steigen, sozial gestaffelt. Betreffen wird das noch nicht die Autobesitzer im Brunnenviertel, bei denen die Parkraumbewirtschaftung gestern begonnen hat (Artikel dazu hier). Aber fast der ganze Wedding wird in nächster Zeit ebenfalls zur Parkzone werden, sehr zur Freude der meist genervten parkplatzsuchenden Anwohner:innen der Kieze. 

• Wedding in Bildern •


 
 

Und sonst so auf dem Blog?


Wir haben die Vagabund Brauerei in ihrem neuen und riesig anmutenden Kesselhaus in den Osramhöfen besucht. Hier wird nicht nur jede Menge Craft Beer gebraut, sondern auch ausgeschenkt. Mehr dazu in unserem Artikel.


Weitere News jeden Sonntag auf dem Blog in "Wedding kurz & knapp"
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Eure Newsletter-Redakteure Andaras, Ina und Joachim

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