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S.Mobility – Der Weg in ein neues Mobilitätsuniversum.

Menschen sind zunehmend inter- und multimodal unterwegs - vor allem die junge urbane Bevölkerung, welche die digital verfügbaren Angebote immer selbstverständlicher nützt.

Für sie gilt es heute für morgen ein Angebot zu schaffen – und damit auch für unsere Umwelt!
Wie das gehen kann? Damit hat sich das uml salzburg intensiv in den Sommermonaten beschäftigt - das kannst du hier lesen.

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Die Basis: S.Mobility
Umweltverbund + Shared Mobility = S.Mobility

Mobilitätsdienstleistungen die vergleichsweise jung sind und die einer gemeinschaftlichen Nutzung zugedacht sind, entwickeln sich. Neue Informations-, Buchungs- und Abrechnungsformen erleichtern einen Vertrieb und ermöglichen diese Entwicklung. Der Mensch bewegt sich multimodal und die Bindung an einzelne Verkehrsmittel verringert sich. Maßnahmen zur Systemintegration in den Umweltverbund decken ein breites Spektrum ab - von der Stellplatzpolitik, die Sharing-Angebote privilegiert, bis zum Vertrieb, der ÖPNV und Sharing-Angebote gleichermaßen berücksichtigt. Das Potenzial atypische Verkehre zu bündeln, zu organisieren und zu integrieren ist hoch. Das uml salzburg widmet sich 2020 diesem Thema.

Bild: Fikri Rasyid on Unsplash
Grafik: D. Knapp

Use-Case “S.Bike” von S.Mobility

„Wenn in Salzburg alle selbst ein Rad haben, wozu braucht man dann noch Bikesharing?“ Die Antwort ist: Weil sich das Mobilitätsverhalten von Nutzer*innen verändert und der / die GelegenheitsradlerIn es in der Wegekette nützen will! Sie sind in Zukunft mit einem Shared-Bike, multimodal unterwegs – und darauf müssen sich Städte vorbereiten. Das zeigen auch die Zahlen weltweit: So ist die Anzahl von Bikesharingsystemen weltweit von 388 im Jahr 2010 auf über 1.250 im Jahr 2017 angestiegen (vgl. Roland Berger, 2018).
 
Hier die wichtigsten Gründe warum S.Bike in der Stadt Salzburg ein erster bedeutender Schritt in Richtung neues Mobilitätsuniversum ist:
  • Radverleihsysteme bilden ein flexibles und attraktives Mobilitätsangebot für kurze und mittlere Distanzen und insbesondere auf Strecken oder zu Zeiten, die durch den öffentlichen Verkehr schlecht abgedeckt sind bzw. als Ergänzung zum ÖV in der ersten und letzten Meile dienen.
  • Radverleihsysteme sind eine attraktive Mobilitätsdienstleistung, die von der Bevölkerung geschätzt wird.
  • Es wird die multi- und intermodale Nutzung von Verkehrsmitteln gefördert.
  • Mit dem Errichten eines Radverleihsystems reiht sich eine Stadt in die Gruppe vieler anderer europäischer Städte mit solchen Systemen ein und gibt sich so selbst ein Aushängeschild, das auch für Touristen attraktiv ist.
  • Verleihsysteme fördern das Image und die Akzeptanz des Rades als Verkehrsmittel.
  • Sie stehen für ein gutes Image in Bezug auf Gesundheit und Klimaschutz.
  • Systeme mit einem dichten Stationsnetz und vielen Rädern sind auffällig und werden im Raum wahrgenommen.
Das uml salzburg hat eine Arbeitsgruppe initiiert und begleitet, aus dieser ist ein umfassendes Konzept hervorgegangen, eine neue Governance für Stadt und Land Salzburg zum Thema „S.Mobility“ ist am Entstehen.

Foto und Grafik: uml salzburg/D. Knapp

Usecase „S.Fahrradbox“ von S.Mobility

Mulitimodalität macht nicht einmal vor Fahrradboxen halt. Dynamisch buchbar, planbar und bezahlbar. Radboxen sind Minigaragen für Fahrräder. Sie dienen dem sicheren Abstellen von Fahrrädern und bieten Schutz vor Wetter, Diebstahl und Vandalismus. Zusätzlich können Utensilien wie Fahrradhelm oder Regenmantel verstaut werden. Die Hauptzielgruppe für Radboxen sind Pendler*innen, die ihr eigenes Rad zur Fahrt von der eigenen Wohnung zum und vom Bahnhof verwenden, um dann mit der Bahn in die Arbeit zu fahren.
 
Stand der Technik ist es Radboxen mit einem dynamischen Reservierungssystem auszustatten. Bisher werden in Salzburg die Radboxen fix an eine Person auf eine lange Zeit vermietet und diese Person bekommt einen Schlüssel ausgehändigt. Der Nachteil an diesem System ist, dass es unflexibel in der Vermietung ist, die Schlüssel organisatorischen Aufwand bedeuten und dies alles Zugangsbarrieren für die NutzerInnen darstellen. Dynamische Radboxen sind mit einem elektronischen Schloss versehen, das über eine APP bedienbar ist und die Box kann stundenweise bis zu einem ganzen Jahr über die APP gebucht werden. Damit dieses technische System zum Laufen kommt braucht es: eine Ausschreibung und die Vergabe der Radboxen, Vertragsvergabe an lokale Dienstleister für die Wartung der Radboxen, Koordination zur Integration in die SVV-App und natürlich die Umsetzung einer ansprechenden Tarifgestaltung.

Bild: https://www.innovametall.at/aktuelles/n/News/list/aktuelles/wenn_das_bahnhofsrad_geschichte_ist.html

Usecase "S.Shuttle": Letzte und erste Meile für Urlauber*innen von S.Mobility

Sowohl für Urlauber*innen, die mit der Bahn nach Salzburg kommen als auch mit dem Flugzeug, stellt sich die Frage, wie sie bequem mit ihrem Gepäck in die Unterkunft und wieder retour kommen. Die Antwort darauf ist vielfältig, vom ÖPNV über ein Abholservice des Hotels bis hin zum Taxi. Das Ziel von S.Shuttle ist eine Dispo- und Buchungsplattform für Shuttledienste von Fernverkehrsbahnhöfen und vom Flughafen Salzburg aufzubauen. Anbieter des Gelegenheitsverkehres können über diese Plattform ihre Dienste anbieten, Urlauber*innen darüber ihre Fahrten buchen und sind somit auch potenzielle Kund*innen aller weiteren S.Mobility-Angebote.

Bild: Photo by Gabrielle Henderson on Unsplash
Grafik: D. Knapp

Usecase "S. Station": Intermodale ÖV-Haltestelle von S.Mobility

Die „Haltestelle 4.0“ am neuen Bahnhof Neumarkt-Köstendorf zeigt beispielhaft, wohin die Reise im wahrsten Sinne des Wortes geht: Ein ÖV-Knoten ist nie rein monomodal. Im Vor-Nachlauf des ÖV steht immer ein weiteres Verkehrsmittel, vom zu Fuß gehen bis zum Auto im Rahmen von P+R. S.Stationen sind „Premiumstationen“ der Intermodalität, an denen eine breite Angebotspalette an Mobilitätsdienstleistungen für die An- und Abreise zum ÖV-Halt zur Verfügung stehen. Die Planung und (teilweise) der Betrieb dieser Angebote wäre Aufgabe des S.Mobility-Kompetenzzentrums.

Bild: ispache/Tanja Friedrich

"S.Innovation & S.Mobilitätsforschung" von S.Mobility

S.Mobility als „work in progress“: Neue Mobilitätsdienstleistungen, Kooperationsformen, Business Cases usw. müssen entwickelt und können erfunden werden. Das S.Mobility ist der organisatorische Rahmen mit Hilfe dessen gemeinsam mit Forschungspartnern, Partnern aus der Wirtschaft und der öffentlichen Hand neue Ideen und Konzepte in der Umsetzung ausprobiert werden können. Eine wichtige Rolle kommt dabei den Forschungspartnern zu, die die Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen wissenschaftlich begleiten sollen. Etwaige Forschungsanträge können über das S.Mobility-Kompetenzzentrum koordiniert werden sowie Ergebnisse aus S.Mobility in die Lehrtätigkeit der Forschungspartner einfließen.

Bild: walkandfeel/Universität Salzburg
Grafik: D.Knapp

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uml salzburg - c/o Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen
Marlene Suntinger und Nadin Brunnhofer
+43 662 62 34 55 - 40
uml-salzburg@salzburg.gv.at

Das uml salzburg ist gefördert im Rahmen des Forschungsförderungsprogramms „Mobilität der Zukunft“ durch das Klimaministerium (BMK)
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