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Infos von Florian Palzinsky über Spiritualität & Lebensthemen

Jahreswechsel 2021/22

Was waren die Lektionen im vergangenen Jahr?

Liebe Freunde,
Dieses Jahr geht zu Ende und zum Schluss bleibt vielleicht nur noch die Frage: Welche Lektionen habe ich in diesem Jahr in meiner ganz persönlichen Lebensschule gelernt? Vielleicht haben wir alle ein ähnliches Grundrauschen der Politik, der Medien und der Maßnahmen erlebt, aber dennoch waren unsere Fächer in der wichtigsten Universität, die niemand schwänzen konnte, sehr individuell.
Einige der Inhalte und einige „meiner Lehrer*innen“ (die nicht nur personenbezogen sind), waren mir vielleicht vom letzten Jahr schon bekannt, andere waren mir völlig neu; einige waren vielleicht langweilig, andere aufregend und weitere kaum auszuhalten. Einige der Lebens-Prüfungen waren leicht zu lösen, andere hatten knifflige Aufgaben, wofür ich Wochen oder gar Monate brauchte, um für mich eine stimmige Antwort zu finden. Aber es gab auch Fragen, die konnte ich schlichtweg nicht lösen und in einigen Fächern werde ich sogar sitzen bleiben und im nächsten Jahr wiederholen müssen.

Wie ging es mir beispielsweise in dem Fach „Geduld & Gelassenheit“? Welche Noten bekam ich bei der Prüfung „Be prepared for the worst, but don’t lose hope for the best“? Konnte ich in den Fächern „Selbst-Bewusstsein, Selbst-Wirksamkeit und Selbst-Bestimmung“ etwas dazulernen? Und wie sehr hat sich dadurch meine „I-llness“ zur allgemeingültigen „WE-llness“ verschoben? Habe ich mich mehr für das Thema „Zufriedenheit durch Minimalismus“ oder für „Spaß durch Konsum“ interessiert? In welchen Lebenssituationen habe ich mehr auf mein Herz gelauscht und wann mehr auf meinen Verstand? Wann bin ich mehr meiner Intuition gefolgt und wann der Meinung anderer? Habe ich in „Geschichte“ gelernt, dass Geschichte sich nicht wiederholt, aber ihre Lehren (Richard von Weizsächer); in „Demokratie“, dass Grundrechte nicht konditionierbar sind und dass man sich für sie nicht 'qualifizieren' muss (Ulrike Guérot) und in „Gesundheit“, dass sie mehr ist als nur die Bekämpfung von Krankheiten?

Wie bin ich damit umgegangen, wenn sich gewohnte Gemeinschaften und Freundschaften aufgelöst und sich neue gebildet haben? Was habe ich gemacht, wenn bekannter Lernstoff nichts mehr wert ist und mir beim neuen alles „chinesisch“ vorgekommen ist? Wie tolerant war ich mit Mitschüler*innen gewesen, die gegenteiliger Meinung waren? Wie habe ich reagiert, wenn plötzlich gewohnte Freiheiten eingeschränkt oder bisher geltende rote Linien überschritten wurden? Wie viel Mut hatte ich, um für wichtige Werte und Bedürfnisse einzutreten? Und wie integer habe ich mich verhalten, wenn ich mit dem allgemein gültiges Narrativ nicht übereinstimmte?  

Fragen über Fragen … Und jeder kann sie nur für sich beantworten. Aber das gute (oder lästige) dabei ist: Spätestens in der nächsten Stufe und im Neuen Jahr wird sich herausstellen, wie viel ich in diesem Jahr wirklich gelernt habe und was ich in der Praxis und im Alltag schon integrieren konnten. Jeder hat seine eigenen Lektionen zu lernen und zwar auch in Fächern, die wir uns nicht selber ausgesucht haben. Leider kann ich dabei kein Fach überspringen. Und mancher Lernstoff wird solange wiederholt, bis jeder in der Klasse ihn verstanden hat. Deswegen muss ich nicht voller Angst oder Perfektionismus Tag und Nacht strebern. Und manchmal ist es Not-wendig und besser, wenn ich mir eine Auszeit gönne, den Augenblick genieße und mir bewusst mache, wie viel ich schon in diesem Leben lernen durfte.

Trotz der unterschiedlichen Lerninhalte, Fähigkeiten und Vorlieben, sitzen wir letztendlich alle als Menschheitsfamilie im selben Boot. Deswegen ist es so wichtig, dass wir miteinander verständnisvoll, respektvoll, würdevoll und menschlich umgehen. Und manchmal ist ausgerechnet das am meisten gefürchtetste Fach und manchmal auch der unangenehmste Mensch jener ausschlaggebende Faktor, der uns im Leben am meisten lehren kann.

[ Diese Aufnahmen habe ich am 21.12.21 beim berühmtesten Landart-Projekt Ibizas gemacht: „Time & Space“ ist - wie Stonehenge – nach der Winter-Sonnwende ausgerichtet. ]
Online Veranstaltungen
Solange nicht JEDER meine Vorort-Veranstalltungen besuchen kann, werde ich bis auf Weiteres keinen "echten" Unterricht halten.
 

Online-Veranstaltungen

Persönliche spirituelle Beratung

Ab kommenden Jahr werde ich etwas anbieten, was ich bisher nur in Rahmen von Retreats und Ausbildungen gemacht habe: Ich werde inviduelle Beratung zu persönlichen Lebensfragen, Spiritualität und Meditation offerieren.
Das Gespräch findet über Zoom statt (außer jemand will mich in Ibiza besuchen ; ) und der Energieausgleich wird auf Spendenbasis möglich sein.
Termin-Anfrage unter florian@yogaundmeditation.at .

Interview über Lebensweg und Yoga-Unterricht

Gespräch mit Peter Poeckh zu folgenden Fragen & Themen:

✦ Wie ist es dazu gekommen, dass Du buddistischer Mönch wurdest?
✦ Was können sich Teilnehmer*innen von deinem Yoga-Unterricht erwarten?


>> Zum Interview
STAUB IM WIND

Ich schließe meine Augen,
nur für einen Moment
und der Moment ist vergangen.
Alle meine Träume,
ziehen an meinen neugierigen Augen vorbei.
Staub im Wind,
alles was sie sind, ist Staub im Wind.
Dasselbe alte Lied,
nur ein Tropfen Wasser in einem endlosen Meer.
Alles was wir tun,
zerbröselt am Boden,
doch wir weigern uns es zu sehen.
Nun warte nicht,
nichts hält für immer außer Erde und Himmel.
Es verschwindet alles,
und all dein Geld kann keine weitere Minute kaufen.
Staub im Wind,
alles was wir sind, ist Staub im Wind.

Komponiert von Kerry Livgren, "Kansas"

www.youtube.com/watch?v=tH2w6Oxx0kQ


 

Gegen den Strom ...

Eine transformierende Notwendigkeit und ausgleichende Tugend
„Es kommt eine Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss. Eine Zeit, in der man endlich für die eigenen Überzeugungen eintreten muss.“
Sergio Bambaren


>> Zum Blogartikel
 

Links zur Inspiration & zum Nachdenken

"Little Drummer Boy", Best Christmas Song : )
"Und die Liebe hört nienals auf", Ein Buch von Paul Coelho
"Doku über meine Tsunami-Projekte in Sri Lanka", (Heute ist der 17. Jahrestag der Tsunami-Katastrophe)
"Mein Eisbad" im Irrsee bei Schneefall
Globale Reise-Abenteuer:
"Einmal um die ganze Welt" mit meinem Freund Jakob Horvath
"Anderswo": Mit dem Rad durch Afrika
"Richtig Auswandern und besser Leben" Ein Praxis-Ratgeber (speziell für jene, die es zu Hause nicht mehr aushalten ... ; )
"You are not alone" - Gathering the Tribe: Short Film by Charles Eisenstein
"Astrologische Vorschau 2022": Astrologe & Zukunftsforscher Christoph Niederwieser
"Wim Hof's advice on Covid", given in March 2020
"Corona - auf der Suche nach der Wahrheit" Doku mit Prof.Dr.Dr. Harditsch
"Länder mit den härstesten Covid-Maßnahmen": Deutschland, China, Österreich
"Grüne Funktionäre gegen Impfpflicht"
"Why I changed sides in the vaccine-wars", Interview with Paul Kingsnorth, an Irish writer
"Möglichkeit einer persönlichen Stellungnahme" gegen das Impfpflicht-Gesetz
                 Blick über die abgelegene Nordwest-Küste von Ibiza ....         
Ich hoffe, dass ich dir in meinen elf Newslettern dieses Jahres etwas zum Nachdenken, Staunen, Inspirieren oder zum Lächeln schicken konnte; und vielleicht auch manchmal eine Ent-Täuschung oder Verwirrung.
 
Wenn Du Dich mit der einen oder anderen Aussage vor den Kopf gestoßen gefühlt hast, dann war das nicht beabsichtigt! Denn sicherlich hatte ich einige verbale und menschliche Ausrutscher. Wen wundert das in Zeiten wie diesen, denn je größer die Leidenschaft und die Emotion, desto leichter die Projektion und die Provokation.
 
Aber wenn Dich meine Gedanken gar nicht erreichen konnten, dann würde ich dir eine Strategie empfehlen, die ich im Leben sehr effektiv umsetzte:
Ignoriere einfach „ver-rückte Meinungen von ver-rückten Typen“!
Denn es stört das persönliche Wohlbefinden unnötig, wenn man zu oft Unstimmiges in seinen Geist hereinlässt … egal wie gut gemeint es ist!
.
So oder so: Wir alle sind eine einzige Menschheitsfamilie:
AQUI – AHORA – JUNTOS!!!
Jetzt – Hier – Gemeinsam!!!
 
In diesem Sinne wünsche ich Dir - aus der etwas entrückten und verrückten Insel Ibiza - einen guten Rutsch in ein hoffentlich bedachtes, liebevolles und ungezwungenes Neue Jahr,
Namaste,
Forward
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