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Hallo Freundinnen des geschriebenen Wortes!
Nach dem letzten Newsletter hat mich viel Lob von euch erreicht - und noch besser, viele Buch- und Artikeltipps. Das freut mich am meisten, den ich finde die Idee weiterhin sehr reizvoll, dass ich in diesem Newsletter nicht nur präsentiere, was mir gefallen hat, sondern auch das, was meinen Leserinnen gefällt. Wenn ihr also das beste Buch der Welt gelesen habt oder einen spannenden Artikel über Popkultur oder Feminismus oder seit Tagen einen Ohrwurm mit euch herumtragt, denn ihr unbedingt mit der ganzen Welt teilen müsst, weil ihr sonst platzt - schreibt mir! Da wir in einer Zeit mit einem Überangebot an so ziemlich allem leben, neige ich oft dazu, von der Auswahl überwältigt zu sein und dann einfach dieselbe Playlist rauf und runter zu hören oder nur Bücher derselben Autorinnen zu lesen. Um so mehr freut es mich, wenn ich TIpps von Freunden bekomme oder Menschen in meiner Twitter-Timeline oder auf einem meiner Lieblingsblogs. Falls es euch ähnlich gut: Gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin. Und Sharing is caring, also her mit euren Tipps!

Außerdem habe ich mir etwas überlegt: Ich schreibe diesen Newsletter furchtbar gerne. Ich mache das nicht für Geld, sondern weil es mir Spaß macht und ich mich freue, wenn ich Menschen eine Freude machen kann. Und es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass ein paar hundert Menschen diesen Newsletter abonnieren meine Arbeit zu schätzen wissen. Wenn ihr eurer Wertschätzung Ausdruck verleihen wollt (worüber ich mich sehr freuen würde) und die vielen Stunden Arbeit, in die in einem Newsletter stecken, zu würdigen wisst, dann könnt ihr mir gleich zweimal eine Freude machen:
Erstens, sprecht über den Newsletter, teilt ihn mit Freunden, Kollegen und Familie und jedem Menschen, von dem ihr denkt: "Das wäre doch was für dich!"
Und zweitens, falls ihr euch irgendwann besonders großzügig fühlt, euch ein Artikel gut gefallen hat oder ihr einfach gute Laune habt, weil die Sonne scheint: Schenkt mir doch etwas von meiner Amazon-Wunschliste. Seht es als kleine Spende für meine Promotion, die meisten Bücher brauche ich nämlich dafür.
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1. Worte, die ich nur zu gut nachvollziehen kann: Was ist eigentlich sexy? Und bin ich es auch ohne megatiefen Ausschnitt der Brüste enthüllt, High Heels und blonde Locken? "Das Konzept „Sexyness“ braucht dringend ein Makeover, denn die Welt ist nicht nur schwarz und weiß, genauso wenig wie Frauen nur die zwei Optionen „Sexbombe“ oder „Jungfrau Maria“ haben."

2. Von apokalyptischen Reportagen über die sehr spezielle Hölle namens "Online-Dating" bekomme ich nicht genug. Tina hat mir dazu einen sehr gut Artikel über "Virtual Dating Assistents" empfohlen: "But I’m not an astronaut or an insurance salesman. I’m a woman sitting in my living room in Montréal, running proxies on my smartphone and laptop. I’m logged into my client’s Tinder and match.com accounts, appearing on these platforms (with the help of numerous fake GPS services) to be the man I’m pretending to be."

3. Datenschutz ist ein Thema, bei dem viele von uns aussteigen. Dabei sollten wir uns sehr dafür interessieren was mit unseren Daten passiert, wie dieses gruselige Experiment des MDR beweist. "Zu jeder Person können die Datenbroker bis zu 300 Merkmale bereitstellen. Wir wissen jetzt zum Beispiel genau, wer von unseren Gewinnspielteilnehmern zur prekären Unterschicht gehört, wer als kämpferisch eingestuft wird, wer vor kurzem online eine Reise gebucht hat. Die Merkmale erzählen auch, wer als lustorientiert gilt, wer also per Definition ein „positives Verhältnis zum Körperlichen und zur Sexualität“ hat. "

4. Ein Phänomen, das ich nicht nur von mir selbst, sondern auch aus meinem Freundeskreis kenne: "Wir rennen und rennen für den Job, für den Sinn, für die Miete – und dabei an so vielem vorbei, das uns lieb und teuer ist. An so vielen, für die wir doch eigentlich alles machen würden, aber eben nicht können: die Zeit schenken, die notwendig wäre. Man will ja, aber immer wird man gebraucht. Der Job, der läuft nicht ohne uns, das Team, das zählt auf uns, die Chefin muss wissen: Auf die ist Verlass. Oder weil die Angst uns zuraunt: Wenn du jetzt lockerlässt, fliegst du aus dem Job, aus dem System, bekommst du nichts mehr von der Anerkennung, nach der du so hungrig geworden bist."

5.  Gründe, aus denen ich das Internet liebe: Manchmal stolpert man über die allerentzückendsten Seiten, so Radiooo. Auf der Webseite klickt man auf einer Landkarte ein Land an, wählt eine Epoche zwischen 1900 und heute - und kann schon Songs aus der Zeit lauschen. Was hörte man also im Venezuela der 70er, Myanmar der 80er oder Mauretanien der 90er?

Buch-Tipps von Euch für Euch

Mit literarischen Stimmen aus Nepal hatte ich mich noch nie befasst. Zum Glück hat Susan mir den folgenden Tipp geschickt: The Tutor of History von Meine Schwester hat es mir aus Nepal mitgebracht und ich möchte hiermit eine große Leseempfehlung aussprechen. Ich finde es neben dem physischen Reisen auch total wichtig, im Kopf zu reisen und in den Medien, die man rezipiert. Gerade Bücher und Filme können einem da richtige Welten eröffnen, finde ich.
Das war es von meiner Seite aus für dieses Mal. Ihr habt einen Link-, Buch- oder Filmtipp und wollt ihn mit der Gang teilen? Dann schreibt mir gerne eine Email oder hinterlasst eine Nachricht bei Facebook. Oder ihr folgt Marla & The Gang bei Instagram und hinterlasst mir dort einen Kommentar!
 

xoxo, Marla

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