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Newsletter No 24
Juni 2019
® Foto: Max Korndörfer
 
  • Kisteninhalt für Freitag, den 14. Juni
  • Neues vom Hof
    • Schlechter grüner Spargel
    • Aufbau der Hofstelle
    • Zukauf von Produkten im Juni
    • Radieschen, Zwiebeln und Rettiche
  • Hochzeit Simona & Simon
Hallo liebe Solawi-Mitglieder und Interessierte,

das erwartet euch diese Woche in eurer Kiste:

Mangold | Salat | Kohlrabi | Gurken | Hollunderblüten

Zusammenfassung mit den wichtigsten Infos:
  • Simon wir im Juni regional und bio zukaufen, da es noch Probleme in der Produktion gibt
  • Ersatz für grünen Spargel gibt es in Form von Heidelbeeren wenn diese reif sind für alle, da sehr sehr viele betroffen waren.

Neues vom Hof


Heute mit ein paar schlechten Nachrichten, einem ausführlichen Bericht zum Stand des Hofaufbaus  und zum Ausgleich einer wunderschönen Nachricht!

Schlechter grüner Spargel

 
Wie die meisten bestimmt mitbekommen haben, gab es letzten Freitag grünen Spargel, der unglücklicherweise an den Spitzen bereits zu gammeln begonnen hatte. Es tut uns sehr Leid, dass wir dies nicht umgehend  bemerkten sondern vielmehr erst durch euch darauf aufmerksam wurden! An dieser Stelle: Vielen Dank für den wichtigen Hinweis! Und zögert bitte nie uns solche Beobachtungen sofort mitzuteilen - Danke!

Auch Simon entschuldigt sich für die mangelnde Qualitätskontrolle der zugekauften Ware seinerseits, und auch dem Spargelhof Brunner tut es sehr leid, dass ihnen dort ein Fehler unterlaufen ist. Wir werden alle gemeinsam alles daran setzen, dass so etwas nicht wieder vorkommt!

Da nahezu jeder durch den Spargel betroffen war, wird der Zukaufswert in einen nächsten Zukauf von Heidelbeeren, die aber noch etwas dauern reinvestiert.

Aufbau der Hofstelle


Der Aufbau der Hofstelle dauert immer noch an und wir wohl auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da einige Elemente des Hofes die notwendig sind um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten noch unbedingt in dieser Saison erledigt werden müssen.

Hallenaufbau
Hier handelt es sich um das Gebäude, dass das Herzstück des Betriebes sein wird. Die Halle umfasst Lagerräume für Werkzeuge, Betriebsmittel und geerntetes Gemüse sowie den Technikraum von welchem aus die Wasserversorgung für die Bewässerungsanlage geregelt werden kann. Dieser Teil ist essentiell für die weitere Entwicklung des Hofes, da hier natürlich alles was man zum wirtschaften braucht untergebracht ist und zumindest die wichtigsten Bereiche darin so schnell wie möglich nutzbar sein sollen!
Die Halle kommt dorthin wo auf diesem nicht mehr ganz aktuellen Plan noch die "Anzucht" eingezeichnet ist, die Pflanzenanzucht unterhalb davon.
Wasserversorgung:
Eine weitere Baustelle ist die Wasserversorgung. Da der derzeitige Durchlauf an Wasser aus der Quelle nicht ausreichend ist um die Bewässerungsanlage auf voller Leistung laufen zu lassen muss das Wasserreservoir sowie die zu und Abläufe hierfür bald fertig werden. Gerade in Anbetracht dessen, dass zwar die Regenmenge in diesem Jahr besser ist als im Vorjahr, dass aber die Böden immer noch Defizit in Wasser aufweisen. Diese Arbeiten sollen gleich im Nachgang zum Hallenaufbau stattfinden und wird vom Unternehmen, dass Simon zuarbeitet eigenständig erledigt, was Simon wieder etwas Luft für andere Sachen gibt.

Fortschritt im Aufbau:
Simon hat sein Augenmerk während der letzten Woche anders als geplant hauptsächlich auf den Aufbau der Halle gerichtet, da es bei der beauftragten Firma zu Personalengpässen gekommen ist, er die Halle aber wie oben erläutert dringend braucht um in einen geregelteren Betrieb zu kommen.

Diese Woche haben seine Helfer auf dem Bau aber Urlaub und so wird er sich die kommenden Tage intensiv um die Pflege der Feldfrüchte kümmern können. Dazu gehören folgende Aufgaben: Gemüse und Kartoffeln hacken, Bewässerungssystem weiter ausbauen, da es zur Zeit nicht genügend regnet, neue Pflänzchen setzen und den Befall durch Schädlinge so gut es geht einzudämmen.
 

Zukauf von Produkten im Juni

Jedoch resultieren die Herausforderungen der neuen Flächen und die enorme Arbeitsbelastung in einer größeren Ausfallrate der eigentlich quantitativ großzügig gepflanzten Kulturen. Dies bedeutet für uns, dass Simon im Juni regionale Bioware zukaufen wird und nur ein verhältnismäßig kleiner Anteil aus von ihm angebautem Gemüse bestehen wird. Es ist momentan sehr schwierig für ihn alles unter einen Hut zu bringen, da das zu leistende Arbeitspensum enorm ist. Das eine oder andere bleibt ungewollt auf der Strecke. Jedoch hoffen wir, dass diese herausfordernde Zeit die Solidargemeinschaft meistert und dass es im Laufe der kommenden Wochen  größerer und gesünderer Produktion kommt, Simon arbeitet hart daran die Kinderkrankheiten der neuen Flächen in den Griff zu bekommen.

Bis dahin lassen uns Simon und Simona euch natürlich nicht auf dem Trockenen sitzen: da ihnen bewusst ist, dass das Umzugsjahr nicht mit den üblichen Unwägbarkeiten einer SoLawi zu vergleichen ist wird es bis auf weiteres eine durch regionale Produkte aufgefüllte Kiste geben, damit wir als Mitglieder auch auf unsere Kosten kommen.  Trotzdem wird dieses Jahr vermutlich eine Probe für die SoLawi darstellen und wir werden versuchen euch trotz all der Schwierigkeiten immer tolles Gemüse aus der Region zukommen zu lassen. Und auch hier noch einmal: wenn ihr etwas loswerden wollt weil etwas nicht passt, weil ihr unzufrieden seid oder weil ihr zufrieden seid, zögert nicht uns anzuschreiben und uns Feedback zu geben!

Wir haben auf dem Schirm, dass sich auf der Mitgliederversammlung gegen großen Zukauf ausgesprochen wurde, aber wir sehen auch, dass es keinen Sinn macht, dass man derzeit nur die SoLawi-eigene Produktion im Anteil hat, bis sich die Situation normalisiert. Diese wird nun weiterhin von Woche zu Woche mehr. Ich denke auf diese Art und Weise ermöglichen wir euch die derzeit beste machbare SoLawi Erfahrung.
 

Radieschen, Zwiebeln und Rettiche

Damit gleich zur nächsten schlechten Nachricht. Sicherlich habt ihr euch schon gewundert, wo die angekündigten Radieschen der letzten Woche geblieben sind. Leider sind diese der Larve der Kohlfliege zur Nahrung geworden. Sie sind zu einem sehr großen Teil zerfressen und werden uns deswegen keinen Gaumenschmaus bereiten, der Ausfall ist leider so groß, dass nichts zu retten ist. Ähnlich verhält es sich mit den Rettichen und leider mussten auch die Zwiebeln noch einmal eingefräßt werden. Problem auf den Flächen hier war, dass neben den hohen Befall durch die Kohlfliege der Nährstoffgehalt im Boden weiter von den optimalen Werten weg war als erwartet und die Vorbereitung der Flächen, aufgrund der damals noch fehlenden Bodenprobe, nicht optimal gehandhabt wurde. Das ärgert Simon sehr, da außer den Salaten, dem Feldsalat und dem Spinat auf den Flächen nichts geworden ist. Durch die mangelnden Nährstoffe werden die Pflanzen auch schwächer wodurch sie leichteres Opfer von Schädlingen werden.
Die gute Nachricht ist, dass die neu angepflanzten Flächen mittlerweile zu einem großen Teil mit den nötigen Nährstoffen versorgt sind. Es wurden je nach Kultur mittlerweile die ökologische Dünger ausgebracht die laut Analyse fehlten. Jetzt muss es nur noch regnen, damit diese auch an die Wurzeln der Pflanzen dringen können um diesen optimale Wachstum zu ermöglichen. Mittelfristig müssen die Böden sich jetzt in den nächsten Jahren langsam auf die neue Nutzung umstellen, der stetige Humusaufbau, die Ausbringung von Kompost und die Fruchtfolge werden die Böden mit der Zeit qualitativ verbessern.

Auch aus diesem Grund wird für den Juni noch zugekauft, aber in den Gewächshäusern stehen die ersten Gurken für ihren Einsatz auf euren Tellern bereit, die Tomaten brauchen noch ein wenig, gedeihen aber auch recht schön und der zweite Satz an Gemüse sollte durch die bessere Versorgung und größere Vorsichtsmaßnahmen auf dem Feld besser gedeihen.
 

Hochzeit Simona & Simon


Zuletzt noch eine schöne Neuigkeit: Letzten Freitag, am 7. Juni haben sich Simona und Simon das Ja fürs Leben gegeben und still und heimlich geheiratet! Wir freuen uns sehr für euch und wollen euch von Herzen für euren gemeinsamen Lebensweg alles Gute und viel Freude wünschen.
Wir wünschen euch eine gute Woche,
euer SoLawi-Team
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