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mitderstadtreden.at
Initiative für eine freie Wiener Musikszene
1.    Tagesordnung für den Jour Fixe am 6.12.

- Erhöhung des Musikfördertopfs

- Pressekonferenz

- die Dialogveranstaltung. Wie wir gesehen haben, herrscht allgemein ein großes Bedürfnis nach Aussprache und Ansprache. Hat die Diskussion für den Beirat das gewünschte Ergebnis gebracht? ist die Dialogveranstaltung das richtige Format, um mit den Fördernehmerinnen über Förderungsrichtlinien zu reden?

- Input für das Symposium, welches von den Interessengemeinschaften der Kunstsparten gemeinsam mit der Kulturabteilung veranstaltet wird:
„angemessene Förderungen - gerechte Bezahlung".

- Wir haben inzwischen tonnenweise links zu Best Practise-Beispielen. Wie wäre es mit der Formierung einer Arbeitsgruppe, die sich das ganze Material anschaut und die Stellen raussucht, die für die initiative interessant und wichtig sind, auch für das Symposium "angemessene Förderungen".

- Allfälliges
 
 
2.) Bericht vom Treffen mit dem Kultursprecher der NEOS am 15.11.2018, 15:00 Uhr im Wiener Büro der Neos, 1010 Wien, Landesgerichtsstraße 10

Neos: Thomas Weber, Wiener Kultursprecher der NEOS und Elisabeth Pichler, Kulturreferentin der NEOS im Wiener Landtag

mitderstadtreden: Elisabeth Flunger, Verena Zeiner, Thomas Stempkovski, Werner Korn

Nachdem auf der Homepage der Neos explizit kaum etwas zum Thema Kultur zu finden ist, interessiert uns als erstes: Welche Position nehmen die NEOS dazu ein? Hier ein paar Statements von Thomas Weber einleitenden Worten zu Beginn des Gesprächs:
„Kultur ist für uns ein Hauptschauplatz.“
„Die Kunst und ihre Freiheit sind für uns grundsätzliche Aspekte.“
„Kunst und Kultur kann von der Politik nicht bewertet werden, sondern ist unabhängig davon zu fördern.“
„Die NEOS haben Veronica Kaup-Hasler (VKH) als einzige Oppositionspartei mit gewählt.“
Am 26.11. und 27.11. soll das Wiener Budget diskutiert und anschließend als Gesamtbudget beschlossen werden. Die NEOS würden dem Kulturbudget zustimmen, dem Rest allerdings nicht. Es könne aber nur pauschal abgestimmt werden. Angeblich soll es eine Erhöhung des Kulturbudgets um € 30 Mio. geben, das ist allerdings noch inoffiziell. Das sei prinzipiell notwendig und außerdem wichtig für Tourismus und Wirtschaft.

In ihrem „Positionspapier Kultur“ vertreten die Neos einige Standpunkte, die unseren sehr ähnlich sind, zum Beispiel:
- Die Sparte Musical  gehört privatisiert und ins Tourismus-Budget.
- Vergabe von Förderungen soll begründet, nachvollziehbar und öffentlich gemacht werden.
- Erhöhung der Sichtbarkeit der freien Szene über Kulturplakatflächen etc
- Kooperationen zwischen großen subventionierten Häusern und der freien Szene sind anzustreben.
Allerdings gibt es auch einige zweifelhafte Konzepte, zum Beispiel die Idee, die staatliche Kulturförderung mit privater Förderung durch Stiftungen zu kombinieren, und den ausgiebig strapazierten Begriff der „Exzellenz-Förderung“. Dazu die Frage: Was heißt ¬Exzellenz und wo oder was wären in diesem Wertsystem  „normale“ Künstler?
Bei den NEOS sehe man sehr wohl den Konflikt zwischen den großen Häusern und der freien Szene.
Die Balance zwischen den Kulturtankern & der gesamten Szene muss ausgewogender werden.
Ihrer Definition gemäß wäre Exzellenz „alles, was in der Stadt unter Kulturpolitik läuft und gefördert wird.“ Im Gegenzug kontert T.S. mit seinem Lieblingssatz (von P.P.Skrepek): „Kultur gehört finanziert und nicht subventioniert“...

3.) Bericht vom Jour Fixe am 5.11.2018

1.  Anwesend: Thomas Liesinger, Thomas Stempkowski, Sabine Reiter, Sara Zlanabitnig, Ingrid Schmoliner, Georg Steuer, Werner Korn, Arnold Haberl (noid), Klaus Haidl, Katharina Klement, Cordula Bösze, Verena Zeiner, Daniel Riegler, Sophie Hassfurther, Elisabeth Flunger, Peter Burwik, Jean-Bernard MatterBesuch bei Veronica Kaup-Hasler: Im Newsletter VI hat es schon einen sehr ausführlichen Bericht gegeben. Darüber hinausgehend: VKH ist mit uns einer Meinung, dass das Budget für die Freie Musikszene erhöht werden muss – im Rahmen einer generellen Erhöhung des Kulturbudgets. Wie wir ihr bei den Budgetverhandlungen helfen können: sie braucht Argumente. Die haben wir ihr mit unserer Umfrage zum Teil schon geliefert. Es geht aber weiter: wir sollten unsere Präsenz in der Öffentlichkeit auf verschiedenen Ebenen verstärken. Vorschläge dazu: Buttons, Leiberl, Pressekonferenz. Während die Buttons- und Leiberl-Ideen verworfen werden, wird der Plan, eine Pressekonferenz zu geben, angenommen, und zwar soll sie direkt nach Bekanntgabe des Kulturbudgets stattfinden. Ort: Presseclub Concordia, Echoraum? Das Steering Komittee soll sich im November darum kümmern.
 
2. Planung des Inputs der Initiative bei der „Dialogveranstaltung zu den Richtlinien der Musikförderung der Stadt Wien“: Agnes Hvizdalek, Elisabeth Flunger, Thomas Stempkowski, Ingrid Schmoliner. (Ergänzung: Beim Vorbereitungstermin kommen noch Thomas Berghammer und Alexander Yannilos dazu.)

3. Symposium „angemessene Förderungen“ der IGs der Kunstsparten gemeinsam mit der Kulturabteilung.
Das Symposium soll im Frühjahr stattfinden. Beteiligt sind die Interessengemeinschaften der Kunstsparten und die Wiener Perspektive, wobei die IG Theater federführend ist. Es geht um faire Bezahlung: der Fördergeber soll nicht kürzen oder unterfördern. Welches Best Practice Beispiel sollen wir dort präsentieren? Daniel Riegler schlägt vor, nicht ein Best Practice Beispiel zu präsentieren, sondern aufzurechnen, was Musik wirklich kosten würde, wenn sie angemessen bezahlt wäre. Jemand sollte im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts aus den Einreichungen den Gesamtbedarf an Förderungen errechnen und dieses Projekt dann beim Symposium vorstellen. (Ergänzung 25.11.: Sabine Reiter hat mit Peter Tschmuck vom IKM darüber gesprochen, es ist zwar möglich, wird aber vermutlich nicht gehen, weil es schwierig wird, eine Person zu finden, die das macht. d.h. die Best Practise-Frage ist nach wie vor offen.)

4.    Nominierung des neuen Steering Teams: Elisabeth Flunger, Bernhard Günther, Agnes Hvizdalek, Werner Korn, Klaus Haidl, Dieter Kovacic, Sabine Reiter, Ingrid Schmoliner, Thomas Stempkowski, Verena Zeiner.

5.    Allfälliges: noid erzählt vom geplanten Jahresendzeitschokoladenhohlkörper / Kollektiv Festival. Am Festival sind zahlreiche Wiener Organisationen, Veranstalter/innen und Kurator/innen beteiligt, es vertritt auch die Initiative MitDerStadtReden.

Zur Information:
Der Ö1 Zeit-Ton Beitrag von mitderstadtreden ist noch bis Mittwoch, 5.12. nachzuhören.
Hier der Link: https://oe1.orf.at/player/20181128/533997
(mitderstadtreden ab 23:09)

 
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