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mitderstadtreden.at
Initiative für eine freie Wiener Musikszene

- Dringend: Fotos für die Website

- Die Umfrage geht weiter

- Flyer und Sticker sind im Druck!

- mitderstadtreden bei Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler

- das Steering Team sucht MitarbeiterInnen

 

 

1. Das Wien bild auf der Website https://mitderstadtreden.at/ soll durch ein Mosaik von MusikerInnenfotos ersetzt werden. Dafür brauchen wir dringend NOCH VIEL MEHR Bilder. Bitte schickt Porträts und vor allem Fotos von Livesituationen an matthias.kranebitter@gmail.com. Große Dateien bitte hochladen.

2.

Das Konvolut mit der Umfrage zum Status Quo der freien Wiener Musikszene ist wieder/immer noch online, für alle die es nochmal durchlesen oder ergänzen möchten. Ihr könnt entweder direkt in den Text schreiben oder die Kommentarfunktion benützen. Bitte haltet euch thematisch an die 4 Bereiche: Analyse – Visionen – Anforderungen – Best Practice Beispiele.
https://docs.google.com/document/d/1ZkxGkogAnbUNgfhxEAH4QIXacCgOPH236Izd8jco_M0/edit?usp=sharing

3.

Flyer + Sticker sind ab Dienstag 16.10. im mica bereit zum Abholen für alle, die sie bei Konzerten und Festivals verteilen wollen.

Das Design ist ein Geschenk von Justus Öhler vom Berliner Graphikbüro Pentagram, und in seiner Begeisterung hat er sogar eine kleine Animation produziert, die wir in Bälde auch auf der Website einbauen werden. Hier zum Anschauen: https://youtu.be/9LNVMC0xM18

4.

Mit dem Besuch einer Abordnung von mitderstadtreden bei Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler am 8.10. 2018 haben unsere Bemühungen einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Ein wichtiger Punkt in der Vorbereitung des Treffens war die Herstellung eines Papiers für die Kulturstadträtin, in dem die bis dato vorliegenden Inhalte unserer Umfrage zur Wiener Musikszene präsentiert werden – danke an alle, die sich daran beteiligt haben! Hier ein Bericht über das Gespräch:

Wir (Bernhard Günther, Werner Korn, Dieter Kovacic, Pia Palme, Sabine Reiter, Daniel Riegler) waren gestern beim lange geplanten Termin mit der Stadträtin Veronica Kaup-Hasler und Arne Forke, ihrem Referenten für Musik-Angelegenheiten. Wir haben uns und die Initative ausgiebig vorgestellt, die gesammelten Ideen/Visionen/Anliegen/Beispiele aus dem Google.doc-Papier präsentiert und eine knappe Stunde lang mit ihr diskutiert (mit dem Referenten noch ein bisschen länger am Gang).

Atmosphärisch war das Treffen sehr gut (um nicht zu sagen ein voller Erfolg). Kaup-Hasler hat von Anfang an betont, daß wir bei ihr "offene Türen einrennen" und sie auf unserer Seite steht, wenn es darum geht mehr Mittel für Kunst und Kulturangelegenheiten zu erstreiten (was ihr teilweise auch schon gelungen ist).

Inhaltlich war das kollektive Ideen-Papier sehr hilfreich und es entstand der Eindruck, dass wir ihr tatsächlich Neues berichtet haben. Sie kennt den Theater- und Performancebereich gut. Wie sehr die freie bzw. nichtinstitutionelle Musikszene in Wien in einer marginalisierten und prekären finanziellen Situation ist, war ihr aber nicht ganz bewußt. Unsere berühmte Balkengraphik (Vergleich Budget 1998 und 2016) hat jedenfalls ihre Wirkung getan. Auch bei einzelnen Fallbeispielen wie „Kompositionsförderung für eine Oper über 500.– Euro“ hat sie ziemlich gestaunt/geschluckt. Der echoraum wurde nur als Beispiel angeschnitten.

Die Frage wie der Prozess aussehen soll um die Musikförderung strukturell auf neue Beine zu stellen ist nicht im Detail besprochen worden, die gute Nachricht ist aber, dass es ein Bekenntnis zur Notwendigkeit gibt in/mit der MA7 die erstarrten Förderstrukturen aufzubrechen und transparenter zu machen. Da wird sicherlich der neue Beirat auch eine große Rolle spielen.

Unser Wunsch direkt mit dem Bürgermeister zu reden ist bei Kaup-Hasler nicht auf sehr offene Ohren gestoßen. Sie meinte, der schickt uns nur "zurück zu ihr" und sie wisse auch noch zu wenig über die rathausinternen Kanäle um uns zu einem Termin bei Ludwig zu verhelfen. Dafür hat Kaup-Hasler uns aber einen weiteren Termin bei ihr ("nach dem Budgetbeschluß") in Aussicht gestellt und ist definitiv an weiterem Input von uns interessiert.

Punkt 2 und 3 unserer Forderungen, die Aktualisierung der Musikförderinstrumente und der Entwicklungsplan für Musik, sind auf einem guten Weg. Um allerdings wirklich substanziell mehr finanzielle Mittel für den Musiktopf zu bekommen, wird es nicht reichen, dass die Kulturstadträtin unserer Initiative wohlgesonnen ist.

Es ist vermutlich notwendig, Finanzstadtrat und Bürgermeister zu überzeugen, sprich, an die Öffentlichkeit zu treten, und die Nöte der freien Musikszene zu kommunizieren. Wir sollten versuchen, im Vorfeld der Budgetverhandlungen im Gemeinderat im November öffentliche Auftritte zu aquirieren (die Rede war u. a. von einem Beitrag im Radiokolleg über die Initiative, detto eine längere Erörterung mit zahlreichen Musikbeispielen in einem Zeitton extended usw.).

An dieser Stelle übrigens ein großes (Eigen-)Lob und Danke an alle die sich am Diskussionsprozess beteiligt haben. Es ist wichtig, daß wir heute als Delegation mit dem Input und der Perspektive vieler einzelner MusikerInnen, Ensembles etc. vorstellig geworden sind. Dieses Eigenlob inkludiert auch eine Selbstkritik aus dem Steering-Team: wir müssen und werden in Zukunft die Jour-fixe Termine strukturierter gestalten, damit auch "Neulinge" und GelegenheitsbesucherInnen ausgiebiger zu Wort kommen. Anders gesagt: die monatliche Besprechung wird ab dem nächsten Termin moderiert und stärker strukturiert sein. MitDerStadtReden braucht breiten Input und breite Unterstützung um weiterhin wirksam sein zu können. Je mehr, desto besser.

Wir finden, es zahlt sich aus, der Stadt unsere Perspektive näher zu bringen.

5.

Beim nächsten Jour Fixe am 5.11. soll das Steering Team neu gebildet werden. Nik Hummer und Daniel Riegler scheiden aus, Pia macht Pause. Wir suchen nach TeilnehmerInnen!

* Die Initiative MitDerStadtReden hat erreicht, dass die Mittel für die Kompositionsförderungen von 15.000.- auf 150.000.- Euro erhöht worden sind.

* Der neue Beirat für Musik (auch eine unserer Forderungen) ist bereit, seine Förderrichtlinien mit den Musikschaffenden zu diskutieren und zeigt sich in seinen Grundsätzen direkt von den Forderungen der Initiative beeinflusst: „Künstlerische Vorhaben und Produktionen außerhalb des Mainstreams werden als besonders förderungswürdig eingestuft.“ (https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/musikfoerderung.html)

* Die Initiative befindet sich in einem Dialog mit der Kulturstadträtin, um wesentliche Verbesserungen für die Wiener Musikschaffenden durchzusetzen.

Um die nötigen Budgeterhöhungen zu erreichen, gilt es jetzt, den Kontakt zum Finanzstadtrat und zum Bürgermeister herzustellen und an die Öffentlichkeit zu treten, zb in Form von Auftritten bei Radiosendungen oder Berichten von Printmedien.

Im Moment arbeitet dafür ein kleines Grüppchen immer gleicher Personen. Allen, die glauben, sie hätten für diese extrem zeitraubende und nervenaufreibende Arbeit keine Zeit oder Kapazität, sei gesagt: Wir haben sie auch nicht. Manche Dinge müssen eben erledigt werden, ob man will oder nicht. Wer sich einbringt und mitarbeiten will, wird seinen Platz finden und mitreden können. Zugegeben: Es ist mittlerweile sicher nicht leicht in die Sache einzusteigen. Aus Zeitnot und Druck arbeitet die eingearbeitete Gruppe, Hinzugekommene können oft nur zuschauen. Das ist sicher ein Problem, das noch besser gelöst werden muss. Aber wenn die Dynamik unter den "Eingesessenen" so ist, dass man Anknüpfungsschwierigkeiten hat, dann sagt das bitte laut und deutlich. Nicht leise und hintenrum. (Daniel Riegler)

Kommt zum nächsten Jour fixe, arbeitet beim Steering Team mit, helft uns, die Diskussionen für alle verständlich zu gestalten. Solltet ihr in den Gesprächen etwas nicht verstehen, bitte fragt nach!

Beste Grüße,

euer derzeitiges Steering Team

Pia, Elisabeth, Bernhard, Sabine, Daniel, Ingrid, Agnes, Thomas, Werner

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