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mitderstadtreden.at
Initiative für eine freie Wiener Musikszene
Newsletter XXX
I. Nächster Jour fixe am Dienstag 1.12.2020, online
II. Offener Brief der IG Freie Theater
III. Umfrage der IG Freie Musikschaffende
IV. Bericht vom Jour fixe 2.11.2020
I. Nächster Jour fixe 1.12.2020 um 17:30 Uhr, online
Bitte um Anmeldung per Mail an office@musicaustria.at
Tagesordnung:
  • Bericht Sabine Reiter vom Meeting zum Thema Räume mit IG Freie Theater und Wiener Perspektive
  • Neuigkeiten IGFM
  • Stimm-IG

II. Einen Offenen Brief der IG Freie Theater an Kulturpolitiker*innen findet ihr hier.

III. Umfrage der IG Freie Musikschaffende

Die IG Freie Musikschaffende hat eine anonyme Umfrage (max. 5 Minuten) zum Thema Covid-19-Testungen erstellt und führt diese nun in Kooperation mit mica - music austria, IG Kultur, IGFT und stimm-IG sowie anderen Kulturinstitutionen österreichweit durch.
Mit Hilfe dieser Umfrage sollen möglichst viele freie Kunst- und Kulturschaffende erreicht und somit aussagekräftige Informationen zum Ablauf und zur Abwicklung der Testungen in deren Berufsfeld in Erfahrung gebracht werden.
Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen als Feedback sowohl für Künstler*innen als auch Veranstalter*innen und Kulturpolitik dienen, aber auch als Grundlage für etwaige Verbesserungsvorschläge und Potenziale.

Jetzt mitmachen und zu Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in Zeiten von Corona beitragen!


Teilnahmeschluss ist der 25.11.2020 um 23:59.
DE: cloud.servus.at/apps/forms/ncyfJpCGxzgcrwia
EN: cloud.servus.at/apps/forms/4dTXbjqa3BEDntA8

IV. Bericht vom Jour fixe 2.11.2020
 
Teilnehmende: Irma Niskanen, Daniel Riegler, Doris Weberberger, Sophie Hassfurther, Elisabeth Flunger
 
Tagesordnung:

  • Bericht Daniel Riegler Meeting „Music Box“.
  • Erweiterung Honorarrichtlinien der IGFM
  • Neuigkeiten IGFM, andere IGs und Initiativen
  • Strategien und Möglichkeiten für Musikschaffende in der derzeitigen Situation, die vermutlich noch ein paar Monate anhalten könnte
  • Wie geht es weiter mit dem Haus für neue Musik?
  • Entwurf für die grafische Gestaltung des Newsletters
  • Termine für die nächsten Jour fixes

Bericht Daniel Riegler vom Meeting mit einem Immobilienentwickler im Sonnwendviertel, gemeinsam mit Sabine Reiter, Sara Zlanabitnig und Arne Forke (Büro der Geschäftsgruppe Kultur und Wissenschaft der Stadt Wien).
Mehr Details in Daniels Nachricht im E-Mail-Forum vom 9.11. und im Standard-Artikel "Hauptbahnhof: Das sonnige Geschäft mit dem Sonnwendviertel"

Ursprüngliche Idee: Veranstaltungsraum, Proberäume, Übemöglichkeiten, Wohnungen für Studierende. Es ist nicht mehr viel übriggeblieben. Der Veranstaltungsraum liegt zu nah an den Wohnungen und kann nicht mit Musik bespielt werden. Es gibt Proberäume im Keller, die man noch mitgestalten könnte. Man könnte z. B. ein Proberaumkollektiv gründen, um diese Flächen zu mieten und zu bespielen. Die Stadt würde finanziell mit einsteigen und helfen. Es ist alles andere als ein Haus der Musik, kein Aufführungsort, nur ein neuer Probekeller, der relativ zentral liegt, mit Gastronomie, Lagerflächen, Hotel in der Nähe. Man könnte mit einem unkomplizierten System einen Raum gemeinsam benützen. Die Frage ist, ob sich eine signifikant große Gruppe aus unserem Kollektiv dafür interessiert. Man muss formulieren, was man braucht, wie groß, wie viele Räume, welcher Boden etc., man müsste sich mit dem Bauherrn in Verbindung setzen, dann rechnen sie einen Preis aus, und die Stadt würde z. B. die Miete verringern, indem sie es unterstützt. Max 3,5 m Raumhöhe = nicht schlecht aber kein toller Ensembleproberaum.
Wer an einem Proberaum interessiert ist, möge sich bitte bei Doris Weberberger zur Koordinierung melden.

Irma Niskanen IGFM: „IGFM has two priorities right now: collecting members and staying active in the Fair Pay process. We have to expand our fee guidelines to cover more freelance musicians. For this reason, we are trying to meet with Musikergilde to discuss their guidelines and to build up collaboration in the future. We haven't been able to reach them yet, but we are working on it."

Erweiterung der Honorarrichtlinien der IGFM:
- Ensembles fehlen. Daniel: es wäre sinnvoll, Ensembles zu erwähnen und die Richtlinien für Orchester auch auf Ensembles anzuwenden.
- Solokonzerte: üblicherweise werden Sologagen individuell mit dem*der Veranstalter*in vereinbart, aber es wäre dennoch gut, ein paar Zeilen einzufügen, in denen Solist*innen ermuntert werden, ihre Solohonorare unter Berücksichtigung der aufgewendeten Arbeitszeit zu kalkulieren.
- Bands: Hier zitiert die IGNM die Richtlinien der Musikergilde. Die Unterscheidung der Musikergilde zwischen internationalen, regionalen und lokalen Acts wäre zu hinterfragen. Vielleicht noch andere Meinungen einholen.
- Klangkunst: brauchen wir Honorarrichtlinien für Klangkunst? Viele Installationen/Ausstellungen finden im Musikbereich statt. E empfiehlt, sich mit Ch Schörkhuber und noid in Verbindung zu setzen.
- Allgemein wäre es gut, die Zahlen für Orchestermusiker*innen, Bands, Solist*innen etc. jeweils mit einem Beispiel zu unterlegen.

Strategien und Möglichkeiten in der derzeitigen Situation:
Daniel will so schnell wie möglich einen offenen Brief schreiben, in dem wir die Kulturmilliarde fordern. Im ersten Lockdown wurde viel über die Kultur gesprochen, jetzt wird sie wieder vergessen. Bundeskanzler Kurz redet von den „Kulturverliebten“ (2.10.2020 im Morgenjournal, Kommentar im Standard: "Kurz und die 'Kulturverliebten'"). (Die Kulturmilliarde deckt sich auch mit der Forderung von #WIRsind1: 1% des Bundesbudgets für Kunst und Kultur) 
(update 9.11.: „mit dem offenen brief war das angesichts des wahnsinns der letzten woche nix. bin mir nicht sicher, ob das noch was wird.“ Daniel)
 
Bernhard Günther hat seit dem Beginn des Festivals WIEN MODERN in Statements und Interviews über die realen Kosten der Kulturarbeit gesprochen und fordert alle Kulturschaffenden dazu auf, diese Kosten gerade jetzt in der Krise offenzulegen.
 
Irma: was ist mit dem Schutzschirm für die Eventbranche?
ORF-Artikel  „„Schutzschirm“ für Veranstaltungsbranche
BM für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus über den „Schutzschirm

Wie geht es weiter mit dem Haus für neue Musik?

Es war wichtig, darzustellen, dass es für neue Musik keinen Raum gibt, der 300-500 Personen fasst. Sara und noid haben die Situation gut zusammengefasst, Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler hat zugehört, die Verantwortlichen haben verstanden, dass es sowohl ein Haus als auch kleine Strukturen braucht. Die Botschaft ist angekommen.

JETZT wäre der Zeitpunkt, dass sich eine Gruppe formiert, die das Haus für neue Musik genau definiert und mit dem Konzept an die Stadt herantritt.

Entwurf für die grafische Gestaltung des Newsletters

Gut: das graue Feld oben mit der Übersicht (vielleicht besser linksbündig als mittig?)
Fraglich: die Icons. (kein Informationswert, lieber nur Text)

Termine für die nächsten Jours fixes

Wir werden es weiter so handhaben, den Jour fixe am ersten Werktag des Monats zu veranstalten, im Januar und Februar nach dem Ende der Schulferien. Die Termine stehen auf der Website.
 

Dichtung der Wahrheit: E Flunger

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