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mitderstadtreden.at
Initiative für eine freie Wiener Musikszene
  • AUFRUF: Sammlung von Argumenten und Überlegungen
  • Die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit bittet um Bilder
  • Zusammenfassung Jour Fixe 6.9.2018
 
AUFRUF: Sammlung von Argumenten und Überlegungen

Wo drückt der Schuh? Was gehört gemacht?

Wir arbeiten auf einen Termin (8.10.) mit der neuen Kulturstadträtin Veronika Kaup-Hasler hin. Die bisherigen Diskussionen haben sowohl in unseren Reihen, als auch bei den von uns kontaktierten Politikern, Beamten und Akteuren der Szene ein erhöhtes Bewusstsein für die verschiedenen Blickwinkel und Anforderungen unserer breit gefächerten Szene geschaffen.

Was uns noch nicht gelungen ist, ist eine übersichtliche Systematisierung und Dokumentation der vielen bereits vorgebrachten und diskutierten Argumente und Überlegungen. Spätestens jetzt, als Vorbereitung für den bisher wichtigsten Termin, müssen wir das im Eiltempo erledigen und bitten um Eure Hilfe. Wir wollen in einem Google-Doc eine Sammlung von Überlegungen in vierKategorien anlegen: Analyse – Visionen/Prognose – Bedürfnisse – Best Practice Beispiele.

WICHTIG: Diese Liste wird in dieser Form nicht weitergegeben, man kann anonym bleiben oder nicht, die Sprache muss sich nicht an "die Kulturpolitik" wenden. Es geht nur um eine interne Sammlung von Know-how. Diese wird später von uns bearbeitet und soll uns allen zur Verfügung stehen, um im Sinne aller argumentieren zu können.

Die Deadline zum Ausfüllen ist Freitag, 21.September 2018.

Link zum Google-doc: https://docs.google.com/document/d/1FPvRBjH3OOVZVt0_M0bCT4T7cdMpK7epEiB2aTvWCzg/edit?usp=sharing
 

Die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit bittet um Bilder

Das Wienfoto auf der Website http://mitderstadtreden.at soll ausgetauscht werden durch ein Mosaik von vielen kleinen Bildern mit Musiker_innen. BITTE SCHICKT UNS BILDER, und zwar über http://wetransfer.com an die Adresse flunger@klingt.org.
 

Zusammenfassung Jour fixe, 06.09.18,  MICA , 17 Uhr 30
 
Teilnehmer_innen: Markus Lidauer, Thomas Liesinger, Werner Korn, Philipp Bevanda, Gerald Resch, Bernhard Fleischmann, Fabian Pollack, Martina Knoll, Doeter Kovacic, Alexander Kukelka, Bernhard Günther, Reinhard Fuchs, Matthias Kranebitter, Nik Hummer, Daniel Riegler, Bernhard Kern, Sabine Reiter, Pia Palme, Minnie Maggale, Arianna Fleur Kronreif, Thomas Stempkowski, Elisabeth Flunger
 

1.Termine der nächsten Jours fixes: 1. Oktober, 5. November, 6. Dezember


2.Bericht vom Treffen mit Martin Margulies (Kultursprecher der Grünen) und Alex Ostleitner (Referent des Kultursprechers):
Pia: fand es gut u konstruktiv, fühlte sich verstanden, dass wir mehr Mittel brauchen, dass Proberäume notwendig sind. Die Politiker haben gespürt, dass Druck von Seiten der Musikszene kommt. Pia hat ihnen Beispiele für Kulturförderung in Berlin gezeigt, sie waren beeindruckt. Die Idee „Haus für neue Musik“ wurde positiv aufgenommen. Es kam die Frage: „Wie wäre ein Ort wie das Werk X?“ Sie denken real daran, der Musik ein Haus zuzugestehen.


3.Die zusätzlichen 100.000 Euro im Musiktopf und der zuständige Beirat
Es gibt/gab keinen Call mehr, weil das zeitlich nicht möglich ist. Das Geld wird an MusikerInnen vergeben, die schon angesucht haben.

Sabine: Der Beirat setzt sich auch mit der Entwicklung von Förderkriterien bzw. -Richtlinien auseinander. Für die Fördervergabe der Mittel für 2018 wird die Zeit nicht für einen Konsultationsprozess zu den Förderkriterien/Richtlinien mit der Szene reichen, aber für 2019 sollte eine Feedbackrunde stattfinden. Zum Beirat: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/musikfoerderung.html


4.Treffen mit dem Büro der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft
Sabine Reiter war für mica, ÖKB und Musikergilde beim Treffen der Wiener IGs (Kultur, bildende Kunst, Theater/Wiener Perspektive) mit Arne Forke (Referent Theater-Musik-Literatur, Nachfolger von Dieter Boyer), Claudia Weinzirl (Referentin Kulturinitiativen Stadtteilkultur Vermittlung) und Elisabeth Mayerhofer (Büroleitung). Als ein Ergebnis wird es regelmäßige Austauschformate/Treffen der IGs mit dem Kulturstadtratsbüro und ReferentInnen geben. Bis Sommer 2019 werden zwei öffentliche Symposien zu den Themen „Räume/Raumsituation“ uns „Angemessene Förderungen“ stattfinden, die von den IGs und dem Kulturstadtratsbüro gemeinsam organisiert werden. Wichtige Fragen: Was braucht die Szene in Wien und was sind die Ziele einer effektiven Kulturpolitik?

Bernhard Günther berichtet von Rathausterminen mit Patrizio Canete (MA7, Nachfolger von Daniela Ottmaier, Arne Forke (Referent für Theater-Musik-Literatur) und Veronika Kaup-Hasler. Mit der neuen Stadträtin hat sich die Stimmung im Kulturbüro geändert: Arne Forke kommt aus dem Tanzquartier, ist noch im Einarbeitungsmodus, agiert nicht so abwehrend wie sein Vorgänger Dieter Boyer, sondern ist offen, hört viel zu, möchte viel wissen. Veronika Kaup-Hasler ist mit der Situation der freien Szene vertraut, sie weiß dass sich etwas ändern muss. Sie kam von sich aus auf das Thema Kompositionsaufträge, es war allen sehr peinlich. Wir können mit offenen Ohren rechnen, aber sie muss den Finanzstadtrat überzeugen, das Kulturbudget anzuheben. Sie braucht Material um zu belegen, dass die freie Szene mehr Geld braucht, das müssen wir ihr liefern. Zahlen über Ensembles, Kompositionsaufträge, Festivals etc. sollten wir parat haben. VKH hat ein gutes Standing, zeigt sich vernetzt mit der freien Szene und kann vermitteln was notwendig ist. Sie strahlt Begeisterung aus: es ist super was kulturell passiert. Ihr Problem ist dass sie ein seit vielen Jahren gleichbleibendes Budget erbt, das dringend erhöht werden muss.


5.Bericht der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit (E. Flunger, M. Kranebitter, P. Palme, P. Yaeger)
Geplant ist der Druck von Flyern und Stickern, die so bald wie möglich auf Festivals und Einzelkonzerten aufliegen sollen. Der Text für Sticker und Flyer wurde vorgestellt. Bernhard fragt seinen Berliner Graphiker. Ensemble Phace übernimmt 50 Euro von den Druckkosten, beim nächsten Jour Fixe wird es einen Spendenaufruf geben, um den Rest zu finanzieren.
Inhaltliche Umgestaltung der Website mitderstadtreden.at, u a soll das Bild (Wienfoto) ausgetauscht werden durch ein Mosaik, das aus vielen kleinen Einzelbildchen besteht. Dafür brauchen wir Fotos von Musiker_innen, siehe oben Bitte um Bilder.
Für Details, Fragen, Anregungen hinsichtlich der inhaltlichen Gestaltung der Website bitte flunger@klingt.org kontaktieren, für alles was Facebook betrifft matthias.kranebitter@gmail.com.


6.Vorbereitung für das Treffen mit Veronika Kaup-Hasler, Stadträtin für Kultur und Wissenschaft, am 10. Oktober
Zu unserem Treffen mit VKH sollten wir viel Material mitnehmen, und zwar:
  • die Statistik über die Entwicklung der Förderungen der Stadt Wien, die von der Arbeitsgruppe Zahlen Daten Fakten ausgearbeitet wurde. Diese gehört nochmal überarbeitet.
  • Best Practice Beispiele wie die Kulturförderungspraxis in Berlin, das Modell der Jury in Toronto, die Entwicklung des Klangforums. Wichtig auch: die positive Wirkung von Auslandsauftritten (Stichwort Reisekostenzuschüsse). Infrastruktur (Veranstaltungsräume, Proberäume) fördert die Professionalisierung. Alle sind aufgerufen, Best Practice Beispiele zu finden und für das Treffen mit VKH zur Verfügung zu stellen, wenn möglich mit Links.
  • Wir brauchen detaillierte Informationen darüber, wie die Situation für Musiker_innen in Wien zur Zeit ist, welche Bedürfnisse und Visionen sie haben, zB:

    (Dieter Kovacic) wir brauchen Räume, aber kein Riesenhaus mit einem Verwaltungs-Wasserkopf, sondern kleine Einheiten ohne großen Verwaltungsaufwand.

    (Minnie Maggale) Wichtig sind auch Möglichkeiten, kurzfristig einzureichen.
Daniel Riegler schlägt vor, das Email-Forum um Input zu bitten (siehe Aufruf im Newsletter oben). Beim offenen Treffen der Arbeitsgruppe Masterplan Montag 24.9. 17h werden die Ergebnisse ausgewertet, beim nächsten Jour Fixe am 1.10. wird das Treffen mit VKH weiter vorbereitet.

 
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