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mitderstadtreden.at
Initiative für eine freie Wiener Musikszene
Newsletter XXXI
I. Nächster Jour fixe am Montag, 11.01.2021, online
II. Symposium „Räume“ Bericht Elisabeth Schimana
III. Treffen AG Räume, Haus für neue Musik
IV.
Ö1 Intrada 08.01. Elisabeth Schimana im Gespräch mit Irene Suchy
V. Augustin-Artikel über mitderstadtreden
VI. Bericht vom Jour fixe 1.12.2020
I. Nächster Jour fixe 11.01.2020 um 17:30 Uhr, online ?
Bitte um Anmeldung per Mail an office@musicaustria.at
Tagesordnung:
  • Wie geht es weiter mit dem Haus für Neue Musik?
  • Gibt es Neuigkeiten von den IGs?

II. Symposium „Räume“ Bericht Elisabeth Schimana

Elisabeth Schimanas Vortrag, den sie beim Symposium in ihrer Eigenschaft als Botschafterin für die Musik gehalten hat, kann auf der Website nachgelesen werden.

III. Treffen AG Räume vom 10.12.2020, Haus für neue Musik

Elisabeth Schimana, Sabine Reiter, Arnold Haberl, Philip Leitner, Bernhard Günther und Elisabeth Flunger haben sich getroffen, um einen abschließenden Bericht zum Symposium zu schreiben, die gewonnenen Erkenntnisse und Materialien zu verarbeiten und eine Vision für die Zukunft zu entwerfen.
Zu Beginn gab es eine längere Diskussion über das Papier „Arbeitsstruktur“, das Sabine Reiter in ihrem E-Mail vom 1.12. an das E-Mail-Forum verschickt hatte.
Kritikpunkte:
  • Das Papier wurde von Vertreter*innen von IG Freie Theater, Wiener Perspektive, mica - music austria und mitderstadtreden verfasst. Leider war mitderstadtreden bei diesem Treffen unterrepräsentiert: nur Sabine Reiter war dabei, in Doppelfunktion mitderstadtreden + mica. Andere Personen aus der Initiative waren nicht eingeladen.
  • Das Papier entwirft ein gemeinsames Haus für die Musik und die darstellende Kunst. Im Entwurf sind weder die Visionen der Initiative mitderstadtreden, noch die der Wiener Perspektive berücksichtigt, von denen beim Symposium die Rede war.
  • Im Papier werden alle Vorschläge der Symposiums-Teilnehmer*innen in einem fortlaufenden Text aufgelistet, ohne Referenz woher die Ideen kommen.
Wir beschließen, nicht am Paper der IGFT / Wiener Perspektive weiterzuarbeiten, sondern den Plan für ein Haus für neue Musik weiter zu verfolgen und den Entwurf „Ein neues Haus für neue Musik – 3k MusikLabor“ weiter auszuarbeiten. Die neue Fassung findet sich hier.

IV. Ö1 Intrada 08.01. Elisabeth Schimana im Gespräch mit Irene Suchy

In Ö1 in der Intrada am 08.01. um 10:05 Uhr gibt es zwei interessante Beiträge von Irene Suchy:

  • Neue Räume für neue Musik? - Elisabeth Schimana über die Forderung nach neuen räumlichen und personellen Strukturen für die Musiken der Gegenwart
  • Who pays for the music? Wer zahlt die Musik ? Über Honorare – Empfehlungen, Forderungen und die zarten Werkzeuge zur Durchsetzung

Wiederholung der Sendung am Samstag 09.01. um 0:05 Uhr, 7 Tage nachhörbar in der ORF Radiothek

V. Augustin-Artikel über mitderstadtreden

Felix hat mit Hilfe von Elisabeth Flunger für den Augustin einen Artikel über die Initiative mitderstadtreden verfasst. Seid neugierig und kauft den Augustin! Die Verkäufer*innen werden es euch danken.

VI. Bericht vom Jour fixe 1.12.2020

Über Zoom anwesend: Elisabeth Flunger, Sophie Hassfurther, Andreas Jankowitsch, Pia Palme, Arpiné Rahdjian, Martina Reiter, Sabine Reiter, Ariana Schirasi-Fard, Christine Schörkhuber, Doris Weberberger

Tagesordnung:

  • Update zum Räume-Symposion: Arbeitsstruktur Papier IGFT
  • stimm-IG
  • IGFM


Update zum Räume-Symposion: Arbeitsstruktur Papier IGFT
(Siehe dazu Sabine Reiters E-Mail vom 1.12.2020 im E-Mail-Forum)
Sabine: Es handelt sich hier nicht um ein Szenario für die Schaffung eines Raumes, sondern um die Zusammenfassung von Wünschen für die Bereiche Musik und darstellende Kunst. Es könnte sich dabei um einen Campus handeln, wo jede Sparte ihre eigenen Räume und ihr eigenes Branding hat, sie aber auch durch die räumliche Nähe einfach zusammenarbeiten können.
IG Theater und Wiener Perspektive wünschen sich niederschwellig zugängliche Räume, in denen Proben und Aufführungen möglich sind. Diese Räume sollen in der Stadt verteilt sein, aber organisatorisch zusammenhängen (Satellitensystem).
Auch die Wiener Perspektive fordert, dass Räume der großen, geförderten Häuser während Corona für die freie Szene zum Proben zugänglich gemacht werden, wie das etwa auch in Berlin oder Zürich gemacht wird.

Weitere Schritte: Wo soll es aus Sicht der Musik hingehen? Was wünscht man sich? Es ist wichtig, dass man sich jetzt positioniert, damit die Bedürfnisse einfließen, falls die Stadt etwas plant. Musiktheater soll mitbedacht werden, weil das sowohl für viele Ensembles wie auch für zahlreiche Komponist*innen von Bedeutung ist.

Bei der Music Box ist es nicht geglückt, etwas Passendes zu schaffen, obwohl Musikschaffende eingebunden waren.

Update: Siehe dazu auch das E-Mail von noid am 3.12., 16h. Am 10.12. trifft sich eine Gruppe mit noid, Elisabeth Schimana u.a., um an dem Paper zu arbeiten.
stimm-IG: https://www.stimm-ig.org/
Der Verein wurde gegründet, um Missbrauch und Probleme im Bereich Musiktheater aufzuzeigen und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die Sänger*innen sind allerdings nicht bereit, sich zu outen, auch nicht anonym.

Die stimm-IG möchte arbeits- und sozialrechtliche Bedingungen verbessern und setzt sich für eine Ombudsstelle ein, um auf (Macht-)Missbrauch und Fehlverhalten zu reagieren.
Eine Ombudsstelle nach Vorbild von THEMIS in Deutschland oder von #we_do, der Ombudsstelle im Filmbereich, soll es für Musik auch geben. Es müsste für Musik keine eigene Stelle sein, sondern könnte auch eine Stelle sein, die für den gesamten Kunst- und Kulturbereich zuständig ist. Leider ist bisher kein Termin im BMKÖS zustande gekommen. Meike Lauggas von #we_do gibt Workshops für diverse Berufsgruppen im Film, in denen sie auf die Problematik aufmerksam macht.

Für die stimm-IG ist es nun notwendig, Geldgeber*innen für die Ombudsstelle zu finden und Institutionen dafür ins Boot zu holen.

Problem des Lohndumpings und der Preisabsprachen: Fairness ist nicht möglich, soll aber angestrebt werden. Auch hier wäre es wichtig, dass Gagen offengelegt werden, aber kaum jemand ist bereit, darüber zu reden. In vielen Verträgen gibt es Klauseln, dass über die Höhe der Honorare nicht geredet werden darf.
Mindesthonorare für Sänger*innen gibt es derzeit nicht, sollen aber auch in Zusammenarbeit mit der IGFM erarbeitet werden. Das Thema ist im Musiktheaterbereich besonders komplex wegen unterschiedlicher Abrechnungsmodalitäten.

IGFM
Honorarrichtlinien für solistische Arbeit liegen nun vor und sind in Begutachtung, sie sollten Mitte Dezember fertig sein.

Wichtig ist für die IGFM, nun die eigene Rolle zu definieren, auch in Bezug auf den Kulturrat, in dem die Musik unterbesetzt ist.

Die durchgeführte Umfrage mit einem Rücklauf von 180 Fragebögen wird ausgewertet.

Vernetzung u. a. mit ÖH und younion wird fortgesetzt, es gibt zahlreiche Knotenpunkte – es muss nun sondiert werden, welche Themen man behandeln kann.

Es gibt auch Verbindungen zur Wiener Perspektive, Gruppe „Working Conditions“ – nächstes Treffen am 15.12.2020, 18:00 Uhr

Ein Artikel über Mindesthonorare befindet sich auf der mica-Website. Eine Einleitung dazu, in der dargelegt wird, welche Arbeit in die Honorare abseits des Auftretens (und Probens) einfließt, ist in Arbeit.

Zusammenfassung: Doris Weberberger

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