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mitderstadtreden.at
Initiative für eine freie Wiener Musikszene
Nächster Jour Fixe: 10.02.2020 um 17:30 Uhr im mica, Stiftgasse 29, 1070 Wien

Newsletter XX

1.    Einladung zum Jour Fixe am 10.2.2020
2.    Räume-Klausur am 20.2.im echoraum
3.    Zusammenfassung Jour Fixe 7.1.2020

1.    Der nächste Jour Fixe findet am 10.2. um 17.30h im mica, Stiftgasse 29, 1070 Wien statt.
 
Tagesordnung:
- Räume - Symposium Update & Status Quo
- Wer vertritt die Initiative mitderstadtreden beim Symposium Räume? Es gibt Kapazitäten für einen ExpertInnen-Vortrag, ein bis zwei Panel-RednerInnen und einen Best-Practice-ExpertIn (jeweils bezahlt).
- Internet - Forum?
- Archiv?
- Radio-Beitrag Nina Polaschegg 25.2. im BR Klassik - Horizonte, Sendereihe Neue Musik
- Radio-Feature Elstner Zeit-Ton-Magazin Planung

2.    Am 20.2. von 14:00 - 18:00 gibt’s im echoraum eine Raum - Klausur, wo vorbereitend auf das Räume - Symposium ein (oder gleich mehrere) Konzept(e) für ein Haus für neue Musik entwickelt werden soll(en). Dazu wurde eine ExpertInnen-Runde (bestehend aus Werner Korn, Agnes Hvizdalek, Daniel Riegler, Nik Hummer, Pia Palme, noid, dieb13 und Billy Roisz) eingeladen. Die Klausur ist für alle offen, die mitdenken und -reden wollen!

3.    Jour Fixe 7.1.2020

Anwesend: Christine Schörkhuber (Moderation), Werner Korn, Sabine Reiter, Max Seloujanov, Agnes Hvizdalek, Daniel Riegler, Sara Zlanabitnig, Thomas Gorbach, Thomas Stempkowski, Elisabeth Flunger (Protokoll)

•    Sara Zlanabitnig war beim Vorbereitungstreffen der freien Initiativen für das Symposium Räume. Beteiligt waren Initiativen wie die Wiener Perspektive, Arge Räume, IG Nordbahnhalle, derive/Urbanize und andere. Alisa Beck und Marie-Christin Rissinger übernehmen die inhaltliche Koordination. Bis zum Symposium wird es noch 2-3 Treffen der Initiativen geben, in denen das Zusammenspiel mit den IGs möglichst gut geplant werden soll: anders als das Symposium Fair Pay soll das Symposium Räume nicht nach Sparten getrennt, sondern spartenübergreifend und nach gemeinsamen Themen/Anliegen organisiert werden. Es soll auch künstlerische Interventionen geben. Auch ein spartenspezifischer Slot für die Musik ist möglich. Wichtig ist, dass wir bei den Vorbereitungstreffen klar zum Ausdruck bringen, was wir vom Symposium wollen. Wenn wir ein Haus für Neue Musik fordern wollen, müssen wir unser Konzept gut vorbereiten.

Haus für Neue Musik: die Meinungen sind geteilt, ob ein Neubau oder die Adaptierung einer bestehenden Hauses als Grundidee besser ist. Auch das ist ein wichtiges Thema für die Räume-Klausur (siehe weiter unten).  
Yosi Wanunu (Wiener Perspektive) will sich mit uns vernetzen, vor allem um ein Konzept für ein spartenübergreifendes Haus im Künstlerhaus auszuarbeiten. Diskussion über diesen Punkt: Ist es nicht schon beschlossene Sache, dass die Räumlichkeiten im Künstlerhaus von der Albertina genutzt werden? Gibt es da noch Möglichkeiten für eine Bespielung durch die freie Szene Theater/Musik/Performance? Agnes Hvizdalek: wir sollten es nicht versäumen, uns an diesem Projekt zu beteiligen, wenn wir eingeladen sind. Thomas Gorbach u a: ein Haus für Neue Musik hat für uns Priorität. Sabine Reiter: es wäre gut, wenn sich eine Vertretung der Gruppe Räume mit Yosi Wanunu zusammensetzt, auch um zu erfahren, wie realistisch die Möglichkeit einer dauerhaften Bespielung der Künstlerhauses ist. Fazit: Wir können das Vorhaben ideell unterstützen, aber unter dem Vorzeichen, dass ein eigenes Haus für uns Priorität hat. Kooperationen und Konzerte in einem Haus für Theater/Performance wird es (wie im brut) immer wieder geben. Also sollten wir uns auch dafür einsetzen und die Wiener Perspektive unterstützen.

•    Es wird eine Klausur zum Thema Räume geben. Dabei soll die Erarbeitung eines Konzepts für ein Haus für neue Musik im Fokus stehen. Einladung an die Liste folgt, sobald der Termin feststeht. Als ExpertInnen sind Werner Korn, noid, Nik Hummer, Agnes Hvizdalek, Pia Palme und Daniel Riegler angedacht. Ideen zum Thema Räume und zur Klausur bitte im Forum (https://forum.mitderstadtreden.at/forum-4.html) posten!!!
Appell von Sara Zlanabitnig an alle mitderStadtRednerInnen: In Hinblick auf das Symposium sollten sich nun alle involvieren denen das Thema Räume ein Anliegen ist. Die AG Räume der Initiative ist keine konstante Gruppe, alle sind willkommen sich einzubringen!!

•    Mitgliedschaft der Initiative mitderstadtreden bei der IG-Kultur Wien? Von der IG Kultur kam die Anfrage, ob die Initiative Mitglied werden will (Routineanfrage an alle Nominierten für den Preis der Freien Szene). Mitglied werden kann man entweder als juristische Person (Verein) oder als Einzelperson, auch in Vertretung einer Gruppe, die kein Verein ist. Für uns käme letzteres in Frage. Ob ein Beitritt derzeit erfolgen soll, sind sich die Anwesenden nicht einig. Wir verschieben das auf später, werden es noch öfter und mit mehr Leuten diskutieren.

•    Institutionalisierung: soll die Initiative eine IG werden? auch hier sind wir uns nicht einig. es gibt einiges, was dafür und was dagegen spricht. Sabine Reiter: Eine IG ist eine Interessenvertretung, die auf Mitgliedschaft basiert. Dadurch hat die IG ein Mandat vonseiten der Mitglieder, ihre Interessen bei der Politik zu vertreten. Ein Vereinsstatus mit Mitgliedern würde unsere Glaubwürdigkeit und unser Standing erhöhen. Daniel Riegler findet die INM Berlin cool und würde so eine Art von IG befürworten (auch die INM basiert auf Mitgliedschaft). Werner Korn: wir sind eine Gruppe, bei der JEDE/R mitreden kann, unabhängig davon ob Mitglied oder nicht; es wäre kleinlich und nicht im Sinn der Initiative, hier Vereinsmeierei zu betreiben und Nichtmitglieder von der Diskussion auszuschließen.

Was müsste die Initiative anbieten, was die vorhandenen Interessenvertetungen nicht machen, damit es sinnvoll wäre, eine neue IG zu gründen? Agnes Hvizdalek schlägt vor, nach dem Räumesymposium eine Klausur zum Thema Institutionalisierung zu veranstalten, um dieses Thema genauer zu diskutieren und Informationen über die bestehenden Interessenvertretungen zusammenzutragen.

•    Elisabeth Flunger findet, die Initiative braucht ein Archiv, in dem wichtige Dokumente für alle zugänglich und schreibgeschützt gespeichert sind: Zusammenfassungen von Jours Fixes, Berichte von Treffen mit PolitikerInnen und anderen Aktivitäten, Arbeitsunterlagen und Ergebnisse von Arbeitsgruppen, Bilder etc. Sabine Reiter bittet Elisabeth, ihr diese Dokumente zukommen zu lassen, man würde versuchen, ein solches Archiv in Verbindung mit der Website zu erstellen.

•    Verwertungsgesellschaften: Im Regierungsprogramm steht, dass die Regierung sich mit den Verwertungsgesellschaften befassen wird. Email von Nikolaus Ganahl (kulturpolitischer Referent für Eva Blimlinger): „Aktuell recherchiere ich zu den Problemen im Alltag der Rechteverwertung und spreche dazu mit möglichst vielen Umfeldgruppen. Um auch über die Probleme der MusikerInnen mit Verwertungsgesellschaften mehr zu erfahren, würde ich mich gerne mit VertreterInnen der Initiative „mit der Stadt reden“ treffen.“
Christine schreibt ein Email an die Liste und bittet um Anregungen, Meinungen, Berichte. Es wird ein Treffen mit VertreterInnen der Initiative geben, die sich schon eigehend mit der AKM befasst haben: noid, Christine Schörkhuber. Katharina Klement? Elisabeth Schimana?

 
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