Copy
Darstellungsprobleme? Klicken Sie hier für die Online-Version
mitderstadtreden.at
Initiative für eine freie Wiener Musikszene
Newsletter XXIII
 
  1. Offener Brief an die Bundesregierung
  2. nächster Jour Fixe
  3. Anmeldung zum Emailforum
  4. Arbeitsgruppe Corona
  5. Zusammenfassung Jour Fixe 1. April 2020-05-13
 
1. Die Initiative hat einen offenen Brief an die Bundesregierung verfasst, der an PolitikerInnen, JournalistInnen und andere Kanäle verschickt wurde. Ihr findet ihn hier: https://mitderstadtreden.at/aktivitaeten/  
2. Der nächste Jour Fixe findet am 2.6. voraussichtlich online via Zoom-Konferenz statt. Die Tagesordnung und die Zugangsdaten werden rechtzeitig bekanntgegeben.

3. Es gab schon wieder das Problem, dass jemand sich auf mitderstadtreden.at in die Unterstützer-Liste eingetragen hat und sich dann wunderte, dass keine Emails aus dem Emailforum kamen. Deswegen weisen wir wieder einmal darauf hin, dass weder das Newsletter-Abo noch die Unterstützungserklärung mit einer automatischen Anmeldung zum Emailforum einhergehen. Die Anmeldung zum Emailforum ist extra vorzunehmen, und zwar hier: http://klingt.org/cgi-bin/mailman/listinfo/mitderstadtreden. Wir laden die Newsletter-AbonnentInnen herzlichst ein, sich anzumelden, mitzudiskutieren und mitzuarbeiten.
 
Es gibt außerdem seit einiger Zeit auch ein Webforum, das vor allem von den Arbeitsgruppen genutzt wird, in dem auch sämtliche Jourfixe-Potokolle zu finden sind: https://forum.mitderstadtreden.at/

4. Ein Bericht von den Tätigkeiten der Arbeitsgruppe Corona am 6.4. findet sich im Webforum: https://forum.mitderstadtreden.at/thread-47.html
 
5. Jour Fixe 1.4.2020
 
Tagesordnung:
1) Begrüßung, Protokoll & Anwesende
2) Symposium
3) Verwertungsgesellschaften/AKM Anfrage Grüne
4) Allfälliges:
--> Raumvorschläge vom Bundesdenkmalamt,
      mitdemBundReden
      "Impulse" Deutsch-franz.Österreichische Förderschiene
               
 
1. Begrüßung, Protokoll & Anwesende
Gobi Drab, Ingrid Schmoliner, Thomas Gorbach, Verena Zeiner, noid, later Werner Korn, Elisabeth Flunger, Sophie Hassfurther, Thomas Stempkowski, Sara Zlanabitnig
Moderation u. Protokoll Christine Schörkhuber
 
2. Symposium

- Neuigkeiten: Termin: 3/4. September

- "BotschafterInnen" aller Kunstsparten werden anwesend sein, Abschlussdiskussion mit PolitikerInnen
  Unser Botschafter: Werner
  
- Bericht Sara/Noid; was wird gebraucht?
  
Sara und noid tragen beim Symposium vor. Sie hängen aber noch in der Luft, brauchen mehr backup und Info von der Gruppe zur aktuellen Raumsituation aus unterschiedlichen Perspektiven (mehr dazu weiter unten).
 
- Gruppe neues Haus
Das Paper von Agnes, Elisabeth Schimana, noid, das auf Basis der Gesprächsrunde bei der Klausur (+ Peter Burwik, Philip Leitner, Pia Plame) entstanden ist, ist im Forum zu finden. Wir bitten um Ergänzungen, Feedback&Diskussion. https://forum.mitderstadtreden.at/thread-40.html
  
- Gruppe Stützung bestehender Strukturen
Wir brauchen beides und müssen beide Forderungen beim Symposium gut formulieren und aufeinander abstimmen. Wichtig ist eine gute Strategie.
 
- Status quo Planung Symposium (Sara Noid Alisa):
 
Workshop Donnerstag:
Quer zur Politik? Musiker*innen schaffen Raum: Building up an and defending a space collectively. Zwischen Zugänglichkeit und Resilienz. Von Amsterdam nach Wien. 
Input: Splendor (Amsterdam): von musikerinnen und komponistinnen autark aufgezogen, von Stiftungen finanziert. (Sabine wollte anfragen)
https://splendoramsterdam.com/
Moderation: Christine Schörkhuber
 
Freitag Vortrag und Diskussion (unter dem Überthema "Ein Ort für ...")
“Needs & Know-how: Raus aus der Resteverwertung”
 
Status quo & Visionen für die Musikstadt Wien
Das Musikleben in Wien ist weitgehend durch hohen ökonomischen Druck und Mangel an gut ausgestatteten Aufführungs- und Produktionsräumen sowie Infrastruktur gekennzeichnet. Die Initiative mitderstadtreden präsentiert den Status quo anhand von Beispielen aus der Praxis und stellt Visionen für die Stärkung bestehender Raumstrukturen und für ein neues Haus für neue Musik in Wien vor. Anschließend werden Handlungsbedarf und Realisierbarkeit mit Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung diskutiert.
 
Sara Zlanabitnig (echoraum/fraufeld), Katalin Erdödy (wird angefragt), Herbie Molin (ex-rhiz, liccht, angefragt) im Gespräch mit Splendor (Amsterdam) zum Thema Produzieren und Veranstalten von experimenteller Musik in Wien; Moderation: Christine Schörkhuber
 
  
- Schwachpunkte bisher:
 
Erhebung zum Status quo basieren auf keinen belastbaren Zahlen,
keine evaluierten Daten (Frage an mica?)
 
Verbünden mit VeranstalterInnen: zb Fluc. oder andere (Input gewünscht)
was brauchen sie, damit sie den Raum so betreiben können wie es eigentlich geplant war (offen, unkommerziell etc..)
 
Gobi Vorschlag: Fallbeispiele rauspicken? das "was" muss geklärt werden. Kriterienkatalog, was und wieviel ist repräsentativ
noid: zuwenig, repräsentative Menge notwendig (25?)      
  
- APPELL an Cloud Intelligence:
 
Bitte helft uns, den Fragebogen zur Wiener Raumsituation auszufüllen.  
Fragebogen Veranstaltungsräume/Micaerhebung im Forum unter AG Räume: https://forum.mitderstadtreden.at/thread-46.html
Lasst euch nicht von der Komplexität der Liste abschrecken. Lasst einfach leer, wo euch keine Informationen vorliegen. Ihr könnt auch persönliche Kommentare einfügen.
Zugänglichkeit, Struktur Bezahlung, Verlässlichkeit von Vereinbarungen, räumliche Struktur?
Einfache Fallbeispiele, konkrete Erfahrungen mit Venues, was und warum klappt/klappt nicht?
 
- Vorschlag Thomas: Ensembles, VeranstalterInnen, MusikerInnen gezielt anschreiben. Erfahrungsberichte von Orten bei VeranstalterInnen/MusikerInnen anfragen:
Brainstorming: diese Menschen wollen wir fragen (in Klammern: diese Person fragt). Es geht darum, die Personen direkt und persönlich anzufragen.
Thomas Gorbach, vElak, Herbie Molin (noid), Ventil (noid), Klangforum (Elisabeth), Reconcil (Thomas S.), Uli Soyka (Thomas S.) Judith Ferstl (Sara), Schayan Kazeemi (Sara), Bruno Strobl/Nina Polaschegg (Thomas G.), Waves Festival (Sara), Lukas Kranzelbinder (Thomas S.), Bernhard Günther, Jazzwerkstatt, Daniel Riegler, Platypus.
 
- Thomas: Liste von Sirene Theater https://www.sirene.at/partner/haeuser-schauplaetze/ anschauen & integrieren soweit sinnvoll > kommt ins forum
 
- Nachtrag 9.4.: Die Raumerhebung wurde wegen Corona verschoben, da die Raumbetreiber*innen derzeit mit der Krise beschäftigt sind.
 
2) Lage der Musikschaffenden in Zeiten von Corona
 
Was tun wir insgesamt damit?
Abwarten und schauen ob die bisherigen Maßnahmen funktionieren und reichen?
Sich gegenseitig informieren?
Die unterstützen, die schon dran sind (IG Wien, IG Kultur Österreich, IG Bildende Kunst), sich solidarisch zeigen über die Liste?
Wir brauchen ein Statement auf unserer website. Schnelle "Taskforce" (Arbeitsgruppe) für dementsprechenden Text?
 
Fallbeispiel Gobi Yogalehrerinnen
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200331_OTS0151/loechriges-netz-haertefallfonds-untaugliche-unter-und-obergrenze-gruenderinnen-patchworkeinkommen
Idee: Eine OTS Presseaussendung bei der APA kostet 350 euro, ist überlegenswert.
 
Arbeitsgruppe am Montag 6.4., 17:00
zur Lage der Musikschaffenden unter Corona
Für alle die rausfallen. Doppelversicherung, Hilfsmöglichkeiten, usw.
Besprechung nach Vorrecherchen, Erfahrungsaustausch nach letzem Erkenntnisstand.
Thomas Gorbach, Thomas Stempkowski, Elisabeth Flunger, Agnes Hvizdalek
Bericht hier: https://forum.mitderstadtreden.at/thread-47.html
 
3) AKM
Noid, Katharina Klement und Christine haben sich mit Nikolaus Ganahl von den Grünen getroffen. Die Regierung will sich laut Regierungprogramm mit den Verwertungsgesellschaften befassen, die Grünen brauchen von uns genaue Zustandsbeschreibungen und Forderungen zum Thema.
Bisher haben wir ihm da noch nichts geliefert, aber das könnte ja noch werden. Wir sollten genaue Fragen und Forderungen formulieren, die für uns besonders wichtig wären. Die größten Schwachstellen sind für uns:
- die Einstufung
- die Mitbestimmung (nur Gesellschafter haben Stimmrecht)
- die Verteilung nicht zuordenbarer Tantiemen
Von Werner gibt es eine Liste mit den bei der AKM gemeldeten Aufführungen der letzten Jahre, diese kann mit den ausgeschütteten Tantiemen verglichen werden.
 
Elisabeth Schimana ist mit dem mica im Gespräch für ein Symposium zu den Verwertungsgesellschaften.
 
Bitte um Update von Sabine?
 
 4) Allfälliges
  
- MitdemBundreden:
"Impuls neue Musik" Deutsch-französisch-schweizerische Förderschiene für Projekte über die Ländergrenzen hinweg. www.impulsneuemusik.com/
Am 11.3., kurz vor dem totalen Veranstaltungsverbot, gab es im mica ein Treffen mit MusikerInnen und VeranstalterInnen vor allem aus dem Bereich neue Musik. Ziel des Treffens war, Argumente zu sammeln, um dem BKA neuerlich eine Teilnahme an diesem Fonds vorzuschlagen, nachdem schon einmal ein Vorstoß in diese Richtung abgelehnt wurde. Außerdem gab es ein Brainstorming für weitere Themen, die man beim Bund vorbringen sollte:
- Anregung von Residencies; es gibt welche für alle Kunstsparten, nur für Musik nicht
- internationale Projekte werden oft nicht oder nur wenig gefördert, mit der Bergründung, dass die sowieso Geld aus dem Ausland lukrieren
- Förderung für interdisziplinäre oder universitäre Projekte ist schwierig, man wird von Stelle zu Stelle geschickt, niemand fühlt sich zuständig
- viele MusikerInnen/Vereine können keine internationalen Projekte machen, weil der Aufwand zu groß ist
- Fair Pay muss sich auf die Größe der Fördertöpfe auswirken
 
 
- Klaus Haidl wurde letzte Woche endlich vom Bundesdenkmalamt zurückgerufen und leitet die folgenden Infos bzgl. Haus der Neuen Musik weiter:
" Ich habe mit Hrn. Oliver Schreiber telefoniert. 0676 88325488 / oliver.schreiber@bda.gv.at
Er hat mir die folgenden Objekte empfohlen:
-) ehem. Post- & Telegraphenamt, 1070 Wien, Mondscheingasse 13-15
Der zuständige Referent ist DI Wolfgang Salcher. Tel.: 01/53415-179
Mit ihm müsste man klären ob das Objekt noch Planungs-frei ist, oder ob bereits ein Anbot und Plan darauf liegt.
-) Ehem. Augustinerkloster Mariabrunn, 1140 Wien, Hauptstraße 3 Ist in Verwaltung der BIG.
Falls die Objekte für eine Um-Widmung / Neu-Nutzung in Frage kommen müsstet ihr euch Pläne geben lassen und mit Bauphysikern etc. sprechen, bzw. die Stadt damit beauftragen."
 
Thomas Stempkowski schlägt vor, Erfahrungswerte von Jazzwerkstatt und Wien modern anzufragen, haben beide im Postamt 1070 Wien veranstaltet.  
 
Copyright © 2020 mitderstadtreden.at.


Sie haben diesen Newsletter erhalten, weil Sie sich für den mitderstadtreden - Newsletter mit Ihrer Email-Adresse <<Email-Adresse*>> angemeldet haben.
Klicken Sie auf vom Newsletter abmelden, wenn Sie sich abmeldden möchten.

Email Marketing Powered by Mailchimp