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mitderstadtreden.at
Initiative für eine freie Wiener Musikszene
  1. Einladung zum nächsten Jour Fixe
  2. Unterstützungserklärung, Newsletter und Emailforum – ein häufiges Missverständnis
  3. Kalkulationsformular und Mindesthonorare
  4. Protokollschreiber_in für den Jour Fixe gesucht
  5. Zusammenfassung vom letzten Jour Fixe
 
 
1. Nächster Jour Fixe: 2.9. 17:30h mica, Stiftgasse 29, 1070 Wien
Tagesordnung:
In einer ersten Runde können alle sagen warum sie da sind, was ihnen noch wichtig ist, was zu tun ist und wie sie beitragen können.
Dann machen wir dort weiter, wo wir am 1.7. aufgehört haben:
  • Stellungnahme der Initiative zum Kalkulationsformular der MA7 / zu den Mindesthonoraren (wird ausformuliert anhand der bis dahin eingetroffenen Feedbacks)
  • Was war beim letzten Treffen der AG Räume?
  • Webforum Stand der Dinge
  • MitDerStadtReden Herbstklausur im Echoraum 28.-29.9.2019: Programm.


2. Für alle, die an Diskussionen im Email-Forum teilnehmen wollen:
Die Abgabe einer Unterstützungserklärung bzw. Anmeldung für den Newsletter ist noch keine Anmeldung für das Emailforum! Alle Newsletter-AbonnentInnen, die (noch) nicht im Email-Forum sind, möchten wir herzlichst einladen, sich dazu anzumelden und mitzudiskutieren.
Zum Emailforum geht es hier: http://klingt.org/cgi-bin/mailman/listinfo/mitderstadtreden  


3. Kalkulationsformular und Mindesthonorare
Der Beirat für Musik hat die TeilnehmerInnen der Initiative um Feedback zur Einführung eines neuen Kalkulationsformulars für Förderansuchen gebeten. Ziel des Formular ist es, eine transparentere Darstellung von Kosten, insbes. Honoraren, zu ermöglichen; eventuell soll die Vergabe von Förderungen mit der Einhaltung von Honorarrichtlinien verbunden sein. (Einzelheiten siehe Email vom 11.8.2019 von Elisabeth Flunger).

Dies ist eine Möglichkeit für uns, wortwörtlich „mit der Stadt zu reden“ und Neuerungen im Fördersystem VOR der Einführung zu kommentieren und zu beeinflussen. Bisher haben sich einige Personen zu Wort gemeldet (Pia Palme, Hannes Dufek, Bernhard Günther, sowie Daniel Riegler mit dem Betreff „Übergeordnetes gemeinsames Ziel“) aber die Diskussion könnte ruhig noch ein bisserl dichter werden. Bitte meldet euch! Diskutiert mit!


4. Beim letzten JF wurde gewünscht, der/die Protokollierende möge sich aus der Diskussion heraushalten; Phil möchte nicht immer auf die Möglichkeit verzichten müssen, sich gelegentlich einzubringen. Vielleicht meldet sich jemand zum Mitschreiben für den 2.9.? Falls nicht, muss es wohl akzeptiert werden, dass Phil gleichzeitig mitdiskutiert und mitschreibt.  
 
 
5. Zusammenfassung Jour Fixe 1.7.2019
Anwesend: Christine Schörkhuber, Sara Zlanabitnig, Thomas Stempkowski, Ingrid Schmoliner, Philip Yaeger, Max Seloujanov, Elisabeth Flunger, Peter Burwik

•    Webforum
Nach dem Mail von Sabine Reiter von 1.7. wird ein Administrator gesucht, der gegen Bezahlung das Webforum einrichtet, da der mica-Administrator das nicht machen möchte.

•    Herbstklausur – Netzwerktreffen der freischaffenden Musikszene
Die Mitderstadtreden-Herbstklausur findet am 28.-29.9.2019 im Echoraum statt und ist für alle Musikschaffenden der freien Szene offen.
- Es soll mit konkreten Zielen in Kleingruppen gearbeitet werden. Themen sind derzeit noch offen.
- Es wird um ein Budget angesucht und überlegt, Menschen aus der städtischen Kulturpolitik und SpezialistInnen aus verschiedenen Sparten einzuladen.
- Das Programm soll beim nächsten Jour Fixe am 2.9. präsentiert und diskutiert werden. Man sollte möglichst bald anfangen, die Klausur zu bewerben.

•    Internes
Christine bietet im September ein informelles Treffen (“Aufräumtermin”) an, um noch nicht aufgearbeitete interne Themen zu besprechen. TeilnehmerInnen, die mit der Diskussionskultur in der Initiative unzufrieden sind, sind aufgerufen, sich bei Christine zu melden. ch_schoe at servus.at

•    Honorarrichtlinien und Kalkulationsformular MA7
Der Musikbeirat hat die Initiative gebeten, zu den Honorarrichtlinien im Kalkulationsformular der MA7 Feedback zu geben. Dazu hat die Arbeitsgruppe Faire Bezahlung folgende Fragestellung entwickelt:

A)    Sind wir als Initiative Mitderstadtreden dafür, [ef3] dass Antragsteller die (geplanten) Honorare gegenüber der Stadt detailliert offen legen müssen?
Plenum: ja

B)     Sind wir als Initiative Mitderstadtreden dafür, dass die Stadt/MA7 Honorarrichtlinien für geförderte Projekte veröffentlicht?
Plenum: ja

C)    Sind wir als Initiative mitderstadtreden dafür, dass die Stadt ausschliesslich Projekte fördert, die diese Honorarrichtlinien einhalten?
Das Plenum sieht verbindliche Bezahlungsrichtlinien aus Budgetgründen als unmöglich einzuhalten, eine Empfehlung zu Mindestsätzen für Musikschaffende soll aber abgegeben werden. Aus den Förderungseinreichungen, deren Kalkulation auf Basis von Mindestsätzen berechnet wird (Vorschlag: €35 pro Person/pro Stunde) sollen die wahren Kosten der Projekte und der wahre Förderbedarf des Bereichs Musik zu erheben sein. Die Einhaltung von Mindesthonoraren ist ein gutes Argument für die Erhöhung des Musikbudgets.

**Diese Fragestellung wird gesondert an die Mailingliste zur Prüfung weitergeleitet. Das Feedback zum Kalkulationsformular ist unabhängig von der Beantwortung der drei Fragen zu sehen.**

In Zusammenhang mit diesem Thema wurde oft die Frage gestellt, ob die Initiative (zB durch ihr Feedback) eine Arbeit macht, die eigentlich Aufgabe der MA7 wäre. Die Mehrheit der Anwesenden ist der Meinung, dass wir “mit der Stadt reden” wollen – also uns einmischen wo es uns betrifft, um die Förderpolitik der Stadt aktiv mitzugestalten und dadurch auch für andere Fördergeber Maßstäbe zu setzen.

•    Symposium Räume
Vor einiger Zeit wurde vom mica eine Erhebung der Räume für Musik in Wien begonnen. Das mica schlägt der Initiative vor, diese Erhebung als Vorbereitung für das geplante Symposium Räume fortzusetzen und auszuarbeiten, und würde dafür eine Bezahlung anbieten.
Das Plenum ist mehrheitlich der Meinung, dass diese Erhebung sinnvoll und notwendig ist. Aber: könnten die vom mica zur Verfügung gestellten Gelder woanders besser eingesetzt werden?

•    MA7 Beiräte
Das Plenum vermisst Transparenz bei der Bestellung der Beiräte für Musik und für Komposition. Im Beirat für Musik ist mit der Bestellung der neuen Beirätin kein/e Musiker/in mehr vertreten. Die Initiative wünscht eine offene Zusammensetzung der Beiräte. Es sollen nach Möglichkeit nicht mehrere Vorstandsmitglieder einer Institution (egal welche) zugleich im Beirat sitzen.

**Update: bei einem Treffen von Pia Palme und Thomas Gorbach mit Patricio Canete-Schreger hat dieser ausdrücklich betont: „... es sei dem Magistrat wichtig, selbst zu entscheiden. Man will nicht von außen oder von einer Gruppe beeinflusst werden.“ (siehe Mail von Pia Palme, „Details zur Kompositionsförderung: Ein Gesprächsprotokoll“, 11.7.2019)
 
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