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mitderstadtreden.at
Initiative für eine freie Wiener Musikszene
Liebe UnterstützerInnen!
 
Hier ist er endlich, der erste Newsletter. Wir sind alle am Limit und entschuldigen uns für die Verspätung.
 
Elisabeth Flunger, Bernhard Günther, Agnes Hvizdalek, Nik Nummer, Pia Palme, Sabine Reiter, Daniel Riegler, Ingrid Schmoliner, Thomas Stempkowski
 
Inhalt:
1. Fehlende Bestätigungen der Liste der UnterstützerInnen
2. Mitmachen im Steering-Team
3. Kulturausschuss 18.5.2018
4. Arbeitsgruppen
5. Bericht über den Jour fixe 2. Juli 2018
 
  1. Fehlende Bestätigungen der Liste der UnterstützerInnen
Falls ihr euch in der Unterstützungserklärung mitderstadtreden eingetragen habt, aber nicht in der UnterstützerInnenliste aufscheint, bitte in eurem Email-Spam-Ordner nachschauen. Es kann sein, dass die Bestätigungsemails dort hängen bleiben, weil Ihr darin aufgefordert werdet, einen Link anzuklicken. Eventuell setzt Ihr auch die Emailadresse info@mitderstadtreden.at auf Eure „whitelist“.
  1. Mitmachen im Steering Team:
Für das Steering Team oder für gelegentliche Mitarbeit und Gedankenaustausch sind weitere engagierte Personen hochwillkommen. Besonders freuen wir uns über zusätzliche Verstärkung aus den Bereichen Jazz, Club/Pop/Indiebereich, mittelgroße Institution und KomponistInnen, aber jede Mithilfe ist willkommen.
Weitere Infos unter: https://mitderstadtreden.at/kontakt/
  1. Kulturausschuss 18.5.2018
 Am 18.5.2018 wurden von der Stadt folgendes beschlossen, nachzulesen unter:
https://martinmargulies.wordpress.com/2018/06/01/kulturausschuss-vom-18-5-2018/
Post Nr. 44
„Zur Förderung diverser Projekte im Bereich zeitgenössischen Musikschaffens wird im Jahr 2018 ein Rahmenbetrag in der Höhe von EUR 100 000 genehmigt. Die Bedeckung ist auf Haushaltsstelle 1/3819/757, sonstige kulturelle Maßnahmen, laufende Transferzahlungen an private Organisationen ohne Erwerbszweck, gegeben.“
Die Förderungen werden durch einen Beirat vegeben, dem unter anderem Sabine Reiter vom MICA angehört.
  1. Arbeitsgruppen
Innerhalb der Initiative haben sich mehrere Arbeitsgruppen formiert, die an verschiedenen Themenbereichen arbeiten. Diese Gruppen sind offen und flexibel, mitmachen ist erwünscht.
  • Masterplan (Werner Korn, Nik Hummer, Reinhard Fuchs, Bernhard Günther, Dieter Kovacic, Sabine Reiter, Daniel Riegler, Ingrid Schmoliner, Thomas Stempkowski):
    Bei einem Treffen mit Ernst Woller hat dieser begeistert auf unsere Forderung nach einem Entwicklungsplan für die Musikszene reagiert: Wir brauchen einen Masterplan Musik.
    In der Folge formierte sich die Arbeitsgruppe, die auf einen Masterplan hinarbeitet, ungeachtet der Tatsache, dass weder Ernst Woller noch sonstwer von der Stadt uns mit der Erstellung eines solchen beauftragt haben, aber mit dem Wunsch, die Voraussetzungen für einen Masterplan Musik (Analysen, Probleme, Potenzial) zu untersuchen und im Bedarfsfall beratend zur Verfügung zu stehen. Das vorläufige Ergebnis des bisherigen Treffens findet sich in der Email von Bernhard Günther vom 28.5. im Emailforum.
     
  • Zahlen Daten Fakten (Sabine Reiter, Bernhard Günther, Reinhard Fuchs, Werner Korn): Seit unserem 2. Besuch bei Dieter Boyer versuchen wir, die traurige Entwicklung der Wiener Musikförderungen von 1998 bis 2016 in Zahlen darzustellen: nur fünf Institutionen innerhalb des sogenannten LIKUS-Bereichs Musik haben seit 1998 keine Kürzungen erfahren (Inflation eingerechnet). 16 weitere wurden kontinuierlich gefördert, aber gekürzt. Alle weiteren Fördermittel in diesem Bereich sind seither deutlich geschrumpft. Die Arbeitsgruppe ZDF hat diese Zahlen in eine höchst beeindruckende Infographik mit zwei Türmen umgesetzt, die wir hier leider noch nicht veröffentlichen können, die aber seit Monaten die Attraktion unserer Jours Fixes ist.
    Nun wurden wir in Gesprächen mit VertreterInnen des Rathauses (Anita Zemlyak, Dieter Boyer u.a.) immer wieder darauf hingewiesen, unsere Zahlen seien „falsch“, weil sie viele Bereiche nicht berücksichtigen (Jugend, Alltagskultur, Festwochen, Stadtmarketing, Musikschulen, Shift ...), eigentlich gäbe die Stadt Wien ja viel mehr Geld aus für Musik als nur die Förderungen im LIKUS-Bereich Kultur/Musik. Tatsache ist: wir brauchen Förderungen für Musik, und zwar vor allem verlässliche längerfristige Förderungen für Infrastruktur und professionelle Ensembles
     
  • Öffentlichkeitsarbeit: Pia Palme, Matthias Kranebitter, Phil Yaeger und Elisabeth Flunger kümmern sich um die Facebookseite, die Website und den Newsletter.
    https://www.facebook.com/groups/mitderstadtreden/
     
  • Echoraum (Katharina Klement, Angélica Castelló, Klaus Haidl, Werner Korn, Hannes Dufek): Die Initiative hat sich zu einem Zeitpunkt formiert, als der Fortbestand des Echoraums unmittelbar bedroht war, und seidem machen wir uns Gedanken über seine Funktion und seine Zukunft. Was ist die Musik des Echoraums, was leistet der Echoraum, was sind die Schwachstellen? Wie kann das Bestehen des Echoraums weiterhin ermöglicht werden und wie sollte ein Raum oder ein Haus aussehen, das eines Tages den Echoraum ersetzen wird? Hannes Dufek: Musik im Echoraum, Versuch einer Definition, Email von Hannes Dufek vom 1.3. im Emailforum
     
  1. Jour fixe 2. Juli 2018
Beim letzten Jour Fixe gings heiß her. Eswurdenichtnurwahnsinnigvielschnellundlangdebattiert, es wurde auch einige Kritik am Steering Team geäußert, vor allem was die Kommunikation mit der Liste und den fehlenden Newsletter betrifft. Bleibt dran! Kommt zu den Jours Fixes und spart nicht mit Kritik, Feedback und Anregungen.
 
Anwesend: Tiziana Bertoncini, Thomas Lehn, Thomas Stempkowski, Sabine Reiter, Thomas Liesinger, Pia Palme, Alexander Kukelka, Daniel Riegler, Stefan Voglsinger, Sara Zlanabitnig, Dieter Kovacic, Werner Korn, Billy Roisz, Nik Hummer, Alexander Yannilos, Reinhard Fuchs, Bernhard Günther, Damaris Richerts, Elisabeth Flunger
  • Zahlen Daten Fakten
    Die Geschichte der Zahlenproblematik wird erörtert, siehe weiter oben unter Arbeitsgruppen: Zahlen Daten Fakten.
    Zahlen sind wichtig. Wir brauchen Zahlen als Argumente, müssen aber in der Darstellung von Zahlen unsere Vorgangsweise ändern, und zwar einerseits die besonders eklatanten Mängel herausgreifen wie die 12-15.000 Euro, die in Wien jährlich für Kompositionsförderung zur Verfügung stellen, oder die vielen Konzertreihen (Beispiel: Der blöde dritte Mittwoch), die nur unprofessionelle Minigagen zahlen können, andererseits Erfolgsgeschichten wie die jahrzehntelange Förderung des Klangforums und Best-Practice-Beispiele wie die Musikförderung in Berlin zitieren. https://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/musik/
     
  • Vorbereitung auf das Treffen mit Veronika Kaup-Hasler
    Die Aufzählung von Beispielen funktionierender und nichtfunktionierender Kulturpolitik ging nahtlos über in ein wildes Brainstorming um die Frage, wie wir uns bei unserem Treffen mit Veronika Kaup-Hasler (für das es noch keinen Termin gibt) präsentieren: Wie stellen wir die Größe unserer Szene dar? Was unterscheidet uns von anderen Kulturbereichen? Wo sind die größten Mängel? Welche positiven Beispiele können wir zitieren? Bernhard hat die Ideen gesammelt und wird sie demnächst der Mailingliste vorlegen mit der Bitte um Ergänzung.
     
  • Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
    - Brauchen wir ein Logo? Eigentlich nicht. Aber wir brauchen Fotos + Bilder für die Website, für die Facebookseite und für die geplanten Flyers und Stickers. Die Gruppe Öffentlichkeitsarbeit will die Liste um Bilder bitten.
    - Website und Newsletter: Das MICA ist am Limit und kann die Website nicht richtig betreuen. Die Liste der UnterstützerInnen wird seit einiger Zeit nicht mehr automatisch ergänzt, das sollte dringend repariert werden. Aus Zeitmangel war es noch nie möglich, den versprochenen Newsletter zu verschicken. Sabine und Elisabeth versprechen, so bald wie möglich einen Newsletter zu verfassen.
    - Kommunikation mit der mailing list 1: Viele Mitglieder der Liste fühlen sich überfordert, weil zu viele Postings kommen. Andererseits wird zu wenig darüber berichtet, was in der Initiative passiert. Die Arbeitsgruppen (Masterplan, Öffentlichkeitsarbeit, Zahlen Daten Fakten) sollen regelmäßig über ihre Arbeit berichten und die Liste um Input bitten.
    - Kommunikation mit der mailing list 2: Wir, d.h. vor allem das Steering Team, brauchen Regeln für das Schreiben von Nachrichten an die Liste: keine Blabla-Postings, keine Nachrichten, die nur für das Steering Team bestimmt sind usw. Nik hat den Auftrag, die Dos & Don’ts zu entwerfen.
    - Nik sieht zu wenig Visionen und kündigt einen visionären Text an.
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